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Gennach

25.06.2019

Abendliche Serenade zum Patroziniumsfest

Unter den Bäumen des Kirchgartenserfreuten die Gennacher und Gräbinger Musikanten die Zuhörer bei der Serenade.
Bild: Hieronymus Schneider

Die Gennacher Kirche ist Johannes dem Täufer geweiht. Dessen Namenstag wurde mit viel Musik gefeiert.

Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer prägt seit dem Jahr 1610 das Ortsbild von Gennach. In zweijähriger Bauzeit wurde der Sakralbau der Spätrenaissance unter der Leitung des Kapitelbauers Jakob Aschberger erbaut und seitdem kaum verändert. Das Patrozinium zum Namenstag des heiligen Johannes dem Täufer wird in Gennach jedes Jahr gefeiert, immer im Wechsel mit dem Pfarrfest oder – wie dieses Jahr – mit einer Serenade. Schon um 6 Uhr früh marschierte die Musikkapelle durch Gennach und spielte den Weckruf.

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Um 10 Uhr versammelte sich die Dorfgemeinschaft zum Festgottesdienst in der Kirche, den Pfarrer Sebastian Kandeth zelebrierte. Der feierliche Anlass wurde vom Kirchenchor mit der Mozartmesse „Missa brevis“ unter der Leitung von Franz Müller noch deutlich hervorgehoben. Zum Abschluss des Festtages gab es einen besonderen Musikgenuss im Garten der Kirche. Die Musikkapelle Gennach hatte zur Serenade diesmal die benachbarte Kapelle aus Graben eingeladen und so ergänzten sich beide Orchester im harmonischen Wechselspiel.

130 Besucher bei der Serenade in Gennach

Etwa 130 Zuhörer genossen die ruhige, fast andächtige Stimmung unter den Bäumen des Kirchgartens. Andreas Hämmerle eröffnete mit seinen Gennacher Musikanten mit Klängen aus der Heimat wie „Schöne Burschenzeit“ oder „In der Waldschänke“. Daraufhin führten die Gräbinger das Publikum musikalisch mit dem Gebirgsmarsch „Blauer Enzian“ über die Alpen nach Italien mit den Welthits aus den 1960er-Jahren.

Abendliche Serenade zum Patroziniumsfest

In Anspielung auf die Störche auf dem Gennacher Kirchendach wurde die „Amselpolka“ intoniert, „weil es noch keine Storchenpolka gibt“, sagte die Gennacher Ansagerin Nicole Hauptmann. Nach der „Katharinenpolka“ wagten die Gräbinger Musiker mit ihrem Dirigenten Ewald Brückner den Sprung in die karibische Musik mit der Komposition „Blue Night“ von Walter Schneider und weiteren Hits im Beguine-Rhythmus bis zum berühmten „What a wonderful world“. Mit Frank Sinatras „Something stupid“ leitete die Gennacher Kapelle das gemeinsame Finale ein und beim Schlusslied „Lieber Heiland gute Nacht“, sangen auch die Zuhörer mit.

Der Pfarrgemeinderat mit seiner Vorsitzenden Veronika Rager bot kleine Imbisse und Getränke an und so klang der lauschige Abend bei lockeren Gesprächen allmählich aus.

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