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Kommentar

26.06.2020

Das Leben ist ein Auto

Das Königsbrunner Autokino auf dem Gautschplatz hatte am Donnerstag Premiere.
Bild: Marcus Merk

Das Königsbrunner Autokino ist gestartet. Das ist ein weiterer Schritt einer deutlichen Entwicklung. Denn in Corona-Zeiten spielt sich das Leben mehr im Auto ab.

Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind: Wir fahren damit mehrmals in der Woche zum Einkaufen. Am Samstag geht es in die Waschstraße. Auf vier Rädern reisen wir normalerweise in den Urlaub. Wir fahren schnell vor, wenn wir beim Drive-in Pommes und Burger bestellen wollen. Sogar Partys werden jetzt im Auto gefeiert – mit anderen, aber im gebührlichen Abstand. Das Autokino ist demnach nur die logische Folge der mobilen Gesellschaft.

Das Leben spielt sich in Corona-Zeiten mehr im Auto ab

Dank Auto ist Schluss mit dem üblichen Popcorn-Geraschel, dem Geschmatze und dem nervtötenden Geratsche wildfremder Menschen auf den Nachbarsitzen. Isoliert hinter der eigenen Windschutzscheibe können wir uns ans Steuer krallen, wenn Will Smith im Actionstreifen wilde Rennen fährt. Wir fiebern mit, geben Gas oder bremsen. Das Auto wird auch zur Knutschkugel, wenn die kitschige Romanze über die Leinwand flimmert.

Das Leben spielt sich in Corona-Zeiten mehr und mehr im Auto ab. Aber was kommt als nächstes? Vielleicht die Schulprüfung auf dem Festplatz im Auto? Dann müssten viele Jugendliche am Begleiteten Fahren teilnehmen und einen Elternteil mitbringen. Aber wer kontrolliert, dass keiner schummelt?

Das Leben ist ein Auto

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Königsbrunner Autokino: So war der erste Abend mit Will Smith

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