Langerringen

01.01.2019

Die Liebe und der Alkohol

Theater beim „Burschenverein Langerringen: Thomas hat Liebeskummer und Ehemann Herbert schöpft auch Verdacht gegen seine Frau, (von links) Lukas Bucher, Robert Lindorfer und Monika Graßl.
Bild: Hieronymus Schneider

Bei der Komödie „Alkohol macht dumm“ bietet der Burschenverein Langerringen beste Unterhaltung

Einen Tag nach seinem Großaitinger Patenverein feierte auch der Burschenverein in Langerringen seine Premiere des neuen Theaterstücks. Natürlich saßen die Großaitinger Schauspieler fast vollständig im Publikum, als Vorsitzender Simon Ringler die Besucher im Gemeindezentrum begrüßte und sich der Vorhang zum ersten Akt öffnete. Mit der Komödie in drei Akten „Alkohol macht dumm“ von Heinz Krämer ist der bewährten Theatergruppe wieder ein Volltreffer gelungen, an dem die Zuschauer ihre helle Freude haben.

Der Schwank spielt im Biergarten eines Dorfwirtshauses, in dem reichlich Alkohol konsumiert wird und dadurch einige Missverständnisse produziert und zu Problemen werden. Die witzigen Dialoge und vor allem die komödiantisch-gekonnte Mimik der Laiendarsteller bringt die Zuhörer gehörig zum Lachen. Das eingespielte Ensemble wird heuer vom neuen Souffleur-Duo Alexandra Simon und Bernd Renner unterstützt. Und darum geht es in dem Stück: Die Kellnerin Monika (gespielt von Diana Deininger) findet am Sonntagmorgen einen Brief im Biergarten, bei dem es um weibliche Dessous geht. Sofort verdächtigt sie ihren Freund Thomas (Lukas Bucher), dass er diesen Brief einer anderen geschrieben habe. Der hat tatsächlich einen Liebesbrief geschrieben, den Monika aber nicht erhalten hat. So kommt es zum ersten unglücklichen Missverständnis. Für weitere Verwirrung sorgen dann die beiden Stammtischbrüder Alois und Paul (Manfred Reute und Hans Baumgartner), die den Brief aufheben und heimlich in die Handtasche der strengen Doris (Monika Graßl) schmuggeln, die mit ihrem Mann Herbert im Biergarten Platz genommen hat. Robert Lindorfer spielt den unter dem Pantoffel stehenden Ehemann mit überzeugender Komik.

Eine alte Freundin und der Pfarrer klären die Situation auf

Als er durch Zufall den Brief entdeckt, schöpft er Verdacht, dass seine Frau einen Liebhaber haben könnte und so kommt es zum zweiten Missverständnis, welches zu einem Zerwürfnis wird. Die Wirtin Rosl (Carolin Graßl) und ihr Sohn Georg (Lukas Müller) haben alle Hände voll zu tun, um ihre unglückliche Bedienung zu trösten und auf die beiden Liebhaber aufzupassen, die ihren Kummer im Alkohol ertränken wollen. Dabei spielt auch noch ein unbekannter junger Mann aus Buchloe (Manuel Deininger) eine Rolle, der eigentlich zum Gasthaus Starkmann gehen sollte, aber sich mit den beiden Männern betrinkt. Thomas und Herbert hecken einen beschwipsten Plan aus, nachdem sich Thomas als Frau verkleidet und sich als seine eigene Freundin ausgibt. Lukas Bucher überzeugt auch in dieser vermeintlichen Frauenrolle mit hoher Stimme. Schließlich taucht die frühere einheimische Schulfreundin von Herbert, Evi Berger aus Buchloe (gespielt von Miriam Schaffner) auf und zusammen mit dem Dorfpfarrer (Stefan Schlupp) klären sich alle Missverständnisse auf. Die höchst unterhaltsamen, pikanten Details dieser Geschichte können die Besucher noch in weiteren Vorstellungen erleben.

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Diese finden nach dem Jahreswechsel von Mittwoch, 2. Januar täglich bis zum Samstag, 5. Januar, jeweils um 19 Uhr statt. Der Eintritt kostet sieben Euro. In den Pausen gibt es im Foyer des Gemeindezentrums Getränke und kleine Imbisse von Pizzatoast bis heiße Würstchen.

Für alle Vorstellungen können noch Plätze bei Familie Graßl täglich zwischen 19 und 20 Uhr unter der Telefonnummer 08232/73739 reserviert werden. Auch an der Abendkasse gibt es noch Karten.

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