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Klosterlechfeld

22.08.2019

Die neue Heimat der Steinheber ist fertig

Der neue Trainingsraum in Klosterlechfeld bietet viel mehr Platz für die Gewichte und Fitnessgeräte.
Bild: Hieronymus Schneider

Schon vor der offiziellen Eröffnung der Vereinsräume wird in Klosterlechfeld fleißig trainiert. Welche Vorteile die Räumlichkeiten im Bahnhof bieten.

Von außen sieht der ehemalige Klosterlechfelder Bahnhof zwar noch aus, als wäre er vom Künstler Christo wie einst der Berliner Reichstag verhüllt worden. Wegen der immer noch andauernden Arbeiten an der Klinkerfassade verzögert sich die Einweihung und Übergabe des Gebäudes vermutlich bis in den Oktober. So lange konnte der Steinheberverein (STHV) Lechfeld aber nicht warten, zumal die Innenräume schon fix und fertig sind. Das bisherige Domizil im Keller der Schule musste wegen der dortigen Umbauarbeiten in den Ferien geräumt werden.

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Das ehemalige Bahnhofsgebäude ist derzeit noch verhüllt. Die Klinkerfassade ist noch nicht fertig.
Bild: Hieronymus Schneider

Deshalb schleppten die Mannen um die beiden Vorsitzenden Manuel Friedrich und Andreas Jahn sämtliche Trainingsgeräte und die beiden Lechfeldsteine – den 508 Pfund schweren Stein für die Männer und den 350 Pfund schweren Stein für die Frauen – für die Wettkämpfe von der Schule und aus anderen Lagern in ihr neues Vereinsdomizil. Dort fand Anfang August das erste Training statt. „Wir sind froh, dass wir aus dem engen Schulkeller heraus sind. Dort war es am Ende wegen des Umbaus nicht mehr so toll für uns“, sagen die beiden Macher des STHV einstimmig.

Steinheber trainieren nun auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern

Das Platzangebot wurde von bisher 20 Quadratmetern auf nunmehr etwa 100 Quadratmeter deutlich erweitert. Deshalb konnte der Verein sich auch noch fünf neue Fitnessgeräte zum Krafttraining und eine neue Küche anschaffen. „In der gemütlichen Sitzecke können wir jetzt unsere Versammlungen abhalten oder nach dem Training noch zusammensitzen und uns unterhalten. Bisher mussten wir uns dazu in unseren Wohnungen treffen“, sieht Friedrich deutliche Vorteile.

Die neue Heimat der Steinheber ist fertig
Die Vorsitzenden des Steinhebervereins Lechfeld, Manuel Friedrich (links) und Andreas Jahn, freuen sich, dass sie mit ihren Lechfeldsteinen eine neue Heimat gefunden haben.
Bild: Hieronymus Schneider

Außerdem gibt es jetzt auch je eine Dusche für Männer und Frauen und ein eigenes Büro. Etwa zehn Männer und drei Frauen trainieren regelmäßig an den Fitnessgeräten und Hanteln. „Da wir jetzt die Schlüsselgewalt haben und nicht mehr auf die Schulzeiten Rücksicht nehmen müssen, können unsere Mitglieder die Trainingszeiten ganz individuell planen. Wir denken auch daran, ein monatliches Techniktraining für andere Steinheber aus der Umgebung anzubieten“, sagen Friedrich und Jahn.

Kunststoffmatten sollen den Boden vor Hanteln schützen

Um den Linoleumboden vor Beschädigungen durch herunterfallende Hanteln oder Gewichte zu schützen, hat der Steinheberverein auf eigene Kosten Kunststoffmatten im Trainingsraum ausgelegt. „Wir sind heilfroh, endlich eine Heimat für unseren Verein zu haben und hoffen, dass sich noch mehr Männer und Frauen uns anschließen, um regelmäßig ganz individuell Krafttraining und Bodybuilding zu betreiben“, sagen Friedrich und Jahn.

An den Steinheber-Wettkämpfen wie dem Feuerstein-Cup oder dem Lechfeld-Cup an Pfingsten und auswärtigen Wettbewerben nehmen derzeit aus Klosterlechfeld nur Andreas Jahn und Wolfgang Hiller teil. Mit dessen Verein, der an den Highland Games in Bayern, Deutschland und international teilnimmt, ist der Steinheberverein Lechfeld freundschaftlich verbunden. Dadurch ergeben sich mit den neuen Trainingsmöglichkeiten auch gewisse Synergieeffekte.

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