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Königsbrunn

18.06.2019

Eichenprozessionsspinner nisten in Königsbrunn

Raupen des Eichenprozessionsspinners sind jetzt auch in Königsbrunn aufgetaucht.
Bild: Lisa Ducret/dpa (Symbolbild)

An mehreren Stellen in der Stadt sind Bäume von den Raupen befallen, die eine Gesundheitsgefahr für Menschen darstellen. Wie der Betriebshof reagiert.

Seit Wochen begutachtet eine Baumkontrolleurin regelmäßig die Eichen auf städtischem Grund – nun wurde auch in Königsbrunn der Eichenprozessionsspinner entdeckt: Laut Stephanie Detke, Leiterin des städtischen Betriebshofs, sind aktuell 13 Eichen befallen.

Die Fachfirma, die die Insekten ordnungsgemäß entsorgt, ist bereits beauftragt und wird in dieser und in der kommenden Woche die Nester entfernen, teilt die Stadtverwaltung mit. Betroffen sind die Gartenstraße, die Geigerstraße, die Lechstraße, der Rosenpark, der Spielplatz Augustus Nord, der Bolzplatz, die Freisportanlage und der Sport- und Freizeitpark West. Befallene Eichen, die in der Nähe von Wegen und Plätzen mit Fußgängerverkehr stehen, wurden bereits abgesperrt und mit Warnschildern markiert.

Lange, weiße Härchen der Raupen können Entzündungen und Allergien auslösen

Gesundheitsgefährlich sind nicht die Nachtfalter selbst, sondern nur die Raupen, die in „Prozessionen“ von mehreren Hundert Tieren auf den Bäumen Richtung Krone unterwegs sind, um dort das Eichenlaub zu fressen. Zu erkennen sind die Raupen, die etwa einen bis fünf Zentimeter groß sind, an ihrer weißen Behaarung und dem dunklen Streifen auf der Oberseite. Unten sind sie gelblich-weiß gefärbt.

Der Kontakt mit den Raupen und Gespinstnestern sollte unbedingt vermieden werden, da die langen weißen Härchen bei Berührung Hautentzündungen und Allergien der Atemwege auslösen können. Falls es doch zu einem Kontakt gekommen ist, sollte die Kleidung gewaschen und die Haut mit Wasser und Seife gereinigt werden. Wenn erhebliche Hautreizungen oder Allergien wie Atemnot oder Husten auftauchen, ist es ratsam, umgehend einen Arzt aufzusuchen.

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