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Klosterlechfeld

05.07.2019

Ein Halteverbot soll die Probleme vor dem Café beheben

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Das Bäckerei-Café Müller (links) am Franziskanerplatz wird, anders als auf dieser Aufnahme, so gut besucht, dass die zugeordneten Parkplätze oft nicht ausreichen. Deshalb parken viele Kunden auf dem schmalen Gehweg vor dem Haus rechts daneben. Das soll nun ein Ende haben
Bild: Hieronymus Schneider

Das Parken beim Bäckerei-Café Müller wird neu geregelt. Am Klosterlechfelder Bahnhof soll es für Fahrradfahrer eine Verbesserung geben.

Das Bäckerei-Café Müller am Franziskanerplatz wird zu Spitzenzeiten so gut besucht, dass die zugeordneten Parkplätze oft nicht ausreichen. Deshalb parken viele Kunden auf dem schmalen Gehweg vor dem Haus Nummer 5, in dem sich unter anderem eine Versicherungsagentur befindet. Dies führte zu Beschwerden, da deswegen der Hausmeisterservice mit seinem Fahrzeug, aber auch Kinderwagen nicht mehr durchkommen.

Ein Ortstermin mit der Polizei ergab als einzige Lösung für den Fußgängerschutz die Anordnung eines absoluten Halteverbots vor dem Anwesen Franziskanerplatz 5. Das Parken wäre dann nur noch auf der gegenüberliegenden Straßenseite möglich. Diese bietet auch eine bessere Sicht beim Vorbeifahren an den parkenden Fahrzeugen. Bürgermeister Rudolf Schneider und der gesamte Gemeinderat sprachen sich für die Anordnung eines absoluten Halteverbotes aus. Auf Vorschlag von zweitem Bürgermeister Erwin Mayer wurde die Anordnung auf drei Monate begrenzt, um deren Auswirkungen abzuwarten und dann endgültig entscheiden zu können.

So schaut es derzeit direkt vor dem Klosterlechfelder Bahnhof aus. Die Fahrräder sollen in diesem Bereich, genau wie an der Südseite (links im Bildhintergrund), in einem Fahrradständer abgestellt werden.
Bild: Hieronymus Schneider

Bike & Ride Die überdachten Fahrradabstellplätze an der Südseite des Bahnhofs reichen nicht mehr aus. Um der vermehrten Nutzung des Fahrrads Rechnung zu tragen, müssen weitere Abstellplätze geschaffen werden. Als einzige Möglichkeit dafür wurde ein 13 Meter langer und 2,50 Meter breiter Platz an der Nordseite des Bahnhofsgebäudes zur Grenze des künftigen sozialen Wohnungsbaus hin auserkoren. Dort können 25 Fahrradabstellplätze mit einer Überdachung ähnlich wie auf der Südseite geschaffen werden. Eine Förderung durch die Deutsche Bahn ist aber nur möglich, wenn 50 neue Plätze geschaffen werden. Der Gemeinderat beschloss den Bau von 25 Fahrradabstellplätzen mit Fördermitteln aus der Städtebauförderung und des Gesetzes über den Finanzausgleich.

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Geplantes Sechs-Familienhaus in Klosterlechfeld darf nicht gebaut werden

Bau- und Umweltausschuss Zwei Bauanträgen wurde ohne Bedenken das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Es handelt sich um den Umbau einer Dachterrasse zur Erweiterung einer Betriebsleiterwohnung im Gewerbegebiet Am Wäldle und um den Anbau an einem Einfamilienhaus in der Bachstraße. Problematischer war dagegen die Bauvoranfrage zum Neubau eines dreigeschossigen Sechs-Familienhauses mit Tiefgarage und Stellplätzen in der Fuggerstraße. Elfriede Lösch vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft hält eine dreigeschossige Bebauung für nicht angepasst. Die Nachverdichtung in diesem Wohngebiet „Nord I“ sieht höchstens zwei Geschosse mit Dach und drei Wohneinheiten vor. Die Bauvoranfrage wurde deshalb einstimmig abgelehnt. Mit Einschränkungen wurde der Antrag auf Einbau einer Wohnung im Dachgeschoss eines bestehenden Hauses in der Haydnstraße befürwortet. Die vier geplanten Schleppgauben mit geringer Dachneigung seien zwar nicht ästhetisch, wurden aber toleriert. Hinsichtlich der zusätzlich erforderlichen zwei Stellplätze wird dem Bauherrn eine Umplanung in Ost-West-Ausrichtung empfohlen.

Workshop Bürgermeister Rudolf Schneider gab einen Termin für eine Sondersitzung des Gemeinderates bekannt. Am 22. Juli um 19 Uhr will sich das Gremium in einem Workshop mit den Plänen für eine Unterführung zwischen dem Bahnhof und dem Sportgelände befassen.

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