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Bobingen

23.11.2016

Ein Trafo-Häuschen mit musikalischem Inhalt

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„Wir fühlen uns hier sehr wohl und unsere Schüler auch“, sagt Barbara Burann als sie durch die neuen Räume führt. Nach der Renovierung ist das Trafo-Häuschen an der Hochstraße zum Blickfang im Stadtzentrum geworden.
Bild: Ingeborg Anderson

Die Musikwerkstatt Bobingen hat nach Renovierung bei der ehemaligen Brauerei eine Heimat gefunden. In dem 1924 errichteten Gebäude fanden umfangreiche Arbeiten statt.

Fast wäre das Trafo-Häuschen neben dem Kirchbräu-Gebäude im Zuge der Bauarbeiten abgerissen worden. Doch nun ist es renoviert und zum Blickfang im Stadtzentrum geworden. Und seit Anfang November ist es außerdem mit Leben erfüllt, denn die Musikwerkstatt Bobingen hat hier Einzug gehalten.

Barbara Burann, welche die Musikwerkstatt zusammen mit ihrem Mann, dem Kirchenmusiker Tobias Burann-Drixler führt, strahlt: „Wir fühlen uns hier sehr wohl – und unsere Schüler auch“, sagt sie, als sie durch die neuen Räume führt. Zwei freundliche Unterrichtsräume sind im Inneren des ehemaligen Trafohäuschens entstanden – mit großen Fenstern, die anstelle der Metalltüren eingesetzt wurden. „Wir haben Fußbodenheizung und die Wände sind schallisoliert. Man hört draußen fast gar nichts, wenn in den Räumen unterrichtet wird“, erklärt die Musikpädagogin und Musikerin Barbara Burann.

Sechs Musikpädagogen unterrichten etwa 60 Schüler

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Die Räume sind auch gut ausgelastet: An fünf Nachmittagen in der Woche unterrichten sechs Musikpädagogen etwa 60 Schüler. Die Instrumente, die in der Musikwerkstatt erlernt werden, sind Klavier, Blockflöte, Gitarre, Cello, Geige, Bratsche und Schlagzeug. Und die jungen Nachwuchsmusiker lernen auch frühzeitig, gemeinsam zu musizieren und ein Gruppengefühl zu entwickeln. Mit Erfolg, wie sich bei ihren Auftritten zeigte – etwa bei den Kinderkulturtagen im Vorjahr, bei der Streichergruppe „Tuttinis“, die regelmäßig beim Muttertagskonzert zu hören ist, oder beim Schülerkonzert im Laurentiushaus am 1. April nächsten Jahres.

„Ich habe eine Leidenschaft für historische Gebäude“ 

„Wir haben hier ideale Bedingungen für den Musikunterricht“, schwärmt Barbara Burann. Es war ein Glücksfall, dass die Trafo-Station, die zusammen mit dem imposanten Brauereigebäude seit rund 100 Jahren das Straßenbild im Zentrum prägt, in Florian Baindl einen Liebhaber fand. „Ich habe eine Leidenschaft für historische Gebäude“, begründet der Inhaber eines Bau-Installationsgeschäftes, seinen Einsatz für das 1924 errichtete Häuschen. Er war es auch, der seine Nutzung als Musikschule vorgeschlagen hat.

Im Zuge der Renovierung wurde das Gebäude zunächst entkernt und dann zur Straßenseite hin in zwei Räume geteilt, der Sanitärbereich befindet sich auf der Rückseite. Eine Wendeltreppe aus Stahl führt zu einem weiteren Raum im Turm.

Kurz: Außen wie innen ist das ehemalige Trafo-Häuschen zum Schmuckstück mit einer idealen Nutzung geworden. Wer neugierig geworden ist, kann bald selbst einen Blick hineinwerfen. Denn zum Bobinger Christkindlmarkt am 26. und 27. November öffnet die Musikwerkstatt von 17 bis 18.30 Uhr ihre Tür für interessierte Besucher.

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