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Wechsel

11.09.2011

Eine Bobingerin ist die neue Rektorin der Grundschule an der Singold

Die Grundschule an der Singold hat eine neue Leitung: Gabriele Glockner aus Bobingen.
Bild: Foto: Anja Fischer

Gabriele Glockner folgt auf Rudolf Seitz. Seit 19 Jahren wohnt sie in der Siedlung

Bobingen Wenn morgen zum ersten Schultag aufgeregte Erstklässler und ihre Eltern an die Grundschule an der Singold kommen, dann werden sie von einer Schulleiterin begrüßt werden, die ebenfalls neu an dieser Schule startet. Gabriele Glockner ist die Nachfolgerin von Rudolf Seitz, der in den Ruhestand verabschiedet wurde (wir berichteten). Glockner ist vielen Bobingern bereits bekannt: sie wohnt seit 19 Jahren in der Siedlung, zudem arbeitete sie von 2001 bis 2008 bereits an der Laurentius-Grundschule und war zuvor dort Konrektorin. „Ich freue mich sehr, dass ich als Bobingerin nun an einer Bobinger Schule tätig sein darf“, sagt die Mutter von drei Töchtern. Schon in der vergangenen Woche wurde im Rektorat der Singoldgrundschule fleißig gearbeitet, es hieß Stundenpläne zu erstellen und für das neue Schuljahr zu planen.

„Ihr“ Schulhaus kennenlernen

Nun lernt Glockner erst einmal „ihr“ Schulhaus kennen und vergisst dabei auch schon mal ihren neuen Schlüssel im Büro. „Ich habe ihn erst seit zwei Stunden“, sagt sie, schmunzelt und drückt auf die Klingel. Auch wenn sie keine Klassenleitung übernimmt, freut sie sich auf den ersten Unterricht. „Ich werde wahrscheinlich Englisch unterrichten und in der Deutschförderung tätig sein.“ Durch ihre vielen Kontakte sei der Einsteig in Bobingen ein wenig leichter, die Zusammenarbeit mit den anderen Instituten könne schnell starten, sagt sie.

Eine Bobingerin ist die neue Rektorin der Grundschule an der Singold

Das ist wichtig, geht es doch in diesem Schuljahr an der Singoldgrundschule auch um das Gelingen der ersten Ganztagesklasse in der 3. Jahrgangsstufe. Damit betreten alle Neuland: die Schule und die neue Schulleitung. Aber „an der Ganztagesklasse gefällt mir besonders gut, dass ein soziales Miteinander der Kinder über einen längeren Zeitraum möglich ist, auch durch das gemeinsame Mittagessen in der neuen Schulmensa“, so Glockner.

Dazu komme ein externes Angebot im sportlichen, musischen und kreativen Bereich, das es auszubauen gelte. „Mir liegt aber die individuelle Förderung aller unserer Schüler am Herzen“, betont sie. Über neue Projekte kann sie zwar noch nicht allzu viel sagen, bisherige Aktionen wie das SINUS-Projekt werden aber in jedem Fall fortgeführt. „Hier wurde schon hervorragende pädagogische Arbeit geleistet“, lobt sie. „Ich möchte gerne alle pädagogischen Strömungen und neue Erkenntnisse berücksichtigen, aber entlang eines roten Fadens immer gemeinsam mit den Kollegen das Heraussuchen, was zu unserer Schule passt und unsere Schüler brauchen“, beschreibt die 48-Jährige ihre Ziele.

Sie weckt gerne das Interesse der Kinder für fremde Länder und Kulturen und lässt sie damit über den Gartenzaun hinaus in die Welt blicken. „Das geschieht schon durch die Vielfalt unserer Schüler“, sagt Glockner, die durch ein Comeniusprojekt in Hiltenfingen schon viele Erfahrungen mit europäischen Partnerschulen sammeln konnte. „So etwas könnte ich mir für Bobingen durchaus auch vorstellen...!“ Die offene Konrektorenstelle soll in den nächsten Wochen besetzt werden.

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