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13.09.2019

FBU feiert ihr 30-jähriges Bestehen

Michael Ammer

Vorsitzender blickt zurück auf die Erfolge des Bobinger Vereins

Zum Ausklang des Sommers traf sich die Freie Bürger-Union Bobingen (FBU) auf dem Grillplatz am Leitenberg, um das 30-jährige Bestehen des Vereins zu feiern. Der Vorsitzende freute sich besonders über das Erscheinen der Ehrenmitglieder Helmut Schwalber und Wolfgang Hauser, die der FBU – ebenso wie Stadtrat Franz Handschuh – seit dem Gründungsjahr treu geblieben sind.

Der Vorsitzende versprach den Gästen, nicht jeden Satz aus der umfangreichen Chronik zu verlesen, sondern sich auf die elementaren Inhalte zu beschränken: Ein Jahr nach Gründung der FBU errang diese bei den Kommunalwahlen 1990 bereits ein erstes Stadtratsmandat. Seitdem war es dem Verein gelungen, ununterbrochen mit mindestens einem Mandatsträger im Stadtrat vertreten zu sein und so die Geschicke Bobingens mitzugestalten, berichtete Michael Ammer.

Weiter führte er aus, dass bei der FBU von Anfang an die Inhalte im Vordergrund gestanden hätten – für ihn mit der Hauptgrund dafür, dass sich die FBU als eher kleiner Verein, den es ausschließlich in Bobingen gibt, über 30 Jahre als Konstante im Stadtrat etablieren konnte. Dieses Alleinstellungsmerkmal mache die FBU unabhängig und extrem flexibel.

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Auch zum Schmunzeln gab es einiges: Auf dem Handwerker- und Bauernmarkt war die FBU mit einem eigenen Eisverkauf engagiert. Als sich das Sommerwetter im Juli 2009 allerdings von seiner nasskalten Seite zeigte, wurde der Eisverkauf kurzerhand noch um einen Glühweinausschank erweitert. Untrennbar mit der Vereinschronik verbunden sind unter anderem auch die erfolgreichen Bemühungen der FBU zum Erhalt der Mittleren Mühle, der Karikaturenwahlkampf im Jahr 2008 sowie die Einführung der Informationsfreiheitssatzung (IFS) für mehr Transparenz in Bobingen im Jahr 2017.

„Wir können stolz sein auf all die Dinge, die die FBU zum Wohle der Bobinger Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen 30 Jahren auf den Weg gebracht hat“, schloss Ammer seine Ausführungen. Auch in Zukunft werde man die Anliegen der Bobinger ernst nehmen und diesen im Stadtrat Gehör verschaffen. Ammer bedankte sich bei seiner Stellvertreterin Sabine Hornik für die Organisation und die Vorbereitung der Jubiläumsfeier. Noch bis in die Dunkelheit lauschten die FBUler den Anekdoten der Gründungsmitglieder. (SZ)

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