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Schwabegg

30.12.2020

Feuerwehr Schwabegg ist in ihr neues Gerätehaus gezogen

Gemeinsam an einem Strang für die Feuerwehr Schwabegg ziehen v.r.n.l. Bürgermeister Lorenz Müller, Schwabeggs Kommandant Thomas Rogg, Feuerwehrvorstand Franz Mayer, Stv. Kommandant Christoph Mayer, 2. Vorstand Andreas Schedler, Stv. Kommandant Florian Rogg, Schwabmünchens Kommandant Stefan Missenhardt, 2. Bürgermeister Josef Alletsee, Schwabmünchens ehem. Kommandant Hubert Prechtl und Stadtrat Andreas Rest.
Bild: Feuerwehr Schwabegg

Plus Eigentlich hätte der Umzug der Feuerwehr Schwabegg in das neue Gerätehaus gefeiert werden sollen. Doch wegen Corona fiel das Fest aus.

Die knapp 50 Freiwilligen zogen nach und nach mit Fahrzeug, Schutzkleidung, Ausrüstung und Inventar vom ehemaligen Feuerwehrhaus in die neuen Räumlichkeiten am Dorfgemeinschaftshaus. Das Zwei-Millionen-Euro-Projekt, ein echtes Schmuckstück in der Dorfmitte, wurde 2019 eingeweiht.

Mit dem neuen Gerätehaus ist nun ausreichend Platz: Die Freiwilligen können sich sicher umziehen und in der Halle ins Fahrzeug einsteigen. Ein separater Alarmeingang, eigene Parkplätze und eine gesonderte Alarmausfahrt sollen den gefährlichen Kreuzungsverkehr entschärfen.

Eigene Werkstatt und Schulungsraum

Im neuen Feuerwehrhaus gibt es jetzt auch eine Gerätewerkstatt, Lagerräume, Sanitärräume sowie ein Verwaltungsbüro. Für Unterricht und Bereitschaften steht außerdem ein Schulungsraum zur Verfügung. Dank einer kleinen Küche können die Helfer bei längeren Einsätzen oder Ausbildungen versorgt werden.

Viele Stunden an Eigenleistung

In einer kleinen Feierstunde übergaben Schwabmünchens Bürgermeister Lorenz Müller und sein Stellvertreter Josef Alletsee nun die neuen Räume offiziell stellvertretend für alle Männer und Frauen an Thomas Rogg, den Kommandanten der Feuerwehr Schwabegg. Müller lobte nicht nur die konstruktive Zusammenarbeit in der Bauphase, sondern hob besonders die vielen Stunden an Eigenleistung hervor, welche die Feuerwehrmitglieder nach dem Bau für den Umzug und die Inbetriebnahme aufgewendet hatten.

Alte Unterkunft in Schwabegg wurde zu klein

Thomas Rogg dankte der Stadt Schwabmünchen für die Verwirklichung der lang ersehnten Lösung, die wegen der Raumnot, des Alters der ehemaligen Unterkunft und der Sicherheitsregeln notwendig geworden war. Er ging auch auf die Vertreter der Stadtfeuerwehr Schwabmünchen, Hubert Prechtl und Stefan Missenhardt, ein. Beide hatten den Bau fachlich begleitet. Missenhardt hob die Bedeutung von Investitionen in die örtliche Sicherheitsinfrastruktur hervor und erwähnte die vom Freistaat bereitgestellten zusätzlichen Fördermittel in Höhe von 55.000 Euro.

Aus den Vereinsmitteln dagegen konnte die Ausstattung des Schulungsraumes und der Küche beschafft und das Wandbild des heiligen Florian als Schutzpatron der Feuerwehr von der Fassade des ehemaligen Feuerwehrhauses ans Dorfgemeinschaftshaus übertragen werden. (AZ)

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