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Gemeinderat

10.02.2019

Glaswände für die Aussegnungshalle

Die bedrückende Enge an der Aussegnungshalle im Lagerlechfelder Friedhof soll durch ein höheres und verlängertes Flachdach weichen.
Bild: Uwe Bolten

Der Friedhof in Lagerlechfeld soll neu gestaltet werden und die AfD möchte im April einen Infostand in Graben aufstellen.

Ein umfangreicher Fragenkatalog zur Gestaltung des Friedhofs in Lagerlechfeld wartete in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats auf seine Beantwortung. Zuvor fand der Entwurf zur Neugestaltung der Aussegnungshalle von Planerin Bettina Steinbacher allgemeinen Anklang.

Nach ihrem Plan soll der vorhandene Baukörper durch seitliche Glaswände mehr Licht in den Aufbahrungsbereich hineinlassen und durch ein Eingangs- und Vorplatzbereich überspannendes Flachdach Angehörige und Besucher von Aussegnungsfeierlichkeiten vor Witterungseinflüssen schützen. „Der jetzige Glockenturm wird dann einem als große Stütze in die Konstruktion integrierten Turm weichen“, erläuterte Bürgermeister Andreas Scharf weitere Auswirkungen der Planung. Durch die Neuordnung des Umfeldes vor der Halle würden neben der besseren Einsehbarkeit bei Trauerfeiern ebenso eine deutliche Aufwertung des gesamten Bereiches erzielt, beendete er seine Bewertung.

Zur Ausgestaltung des Gesamtprojektes legte der Gemeinderat unter anderem fest, dass die Eingangsbereiche und Einfriedungen der neuen, im Nordwesten des Geländes geplanten Entsorgungsstelle, in Klinkeroptik erfolgen solle. Der Boden der Einrichtung werde asphaltiert.

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Die Tore würden ebenfalls erneuert, die bestehenden vier Schöpfstellen würden um eine weitere an der Entsorgungsstelle erweitert. Die Rodung von Bäumen und Büschen soll nach einstimmiger Meinung erst mit der Umsetzung des neuen Wegesystems erfolgen. Weiterhin wurde festgelegt, dass die weiteren Planungsvorschläge die Asphaltierung der Wege beinhalten sollten; für den Vorplatz der Leichenhalle sei Kleinpflaster vorzusehen. „Dabei ist fugenloses Pflaster wichtig, um den Aufwand der Arbeiten zur Unkrautentfernung zu minimieren“ regte Volkmar Angerer mit Nachdruck an. Die Festlegungen würden dem Planungsbüro zur weiteren Bearbeitung und Aktualisierung der Pläne übermittelt, schloss Bürgermeister Andreas Scharf diesen Tagesordnungspunkt.

Graben ist weiter gewachsen

Graben ist weiter gewachsen. „Zum Ende letzten Jahres waren 3997 Bürger in der Gemeinde gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 38 Menschen in 2018“, sagte Bürgermeister Andreas Scharf aus der Kommunalstatistik. Zum 31. Januar sei die Marke der 4000 Bürger überschritten worden. Um falschen Erwartungen vorzubeugen stellte er fest, dass es deshalb keine Feier geben werde.

Die Jugendförderung und die Mietfreiheit für Vereine in öffentlichen Gebäuden wurden vom Gemeinderat für 2019 neu festgelegt. Die Jugendarbeit wird auch 2019 für Vereine mit fünf Euro je Mitglied unter 18 Jahren gefördert. Im Jahr 2018 sind dafür Kosten von 3160 Euro entstanden.

In der nächsten Sitzung am 27. Februar soll der Entwurf einer Plakatierungsverordnung erörtert werden. Für die darin erwähnten Plakatwände wurden in Graben der Platz westlich des Edeka-Marktes neben dem Stromverteilerkasten, sowie in Lagerlechfeld im Bereich der Bahnhofstraße fixiert.

Aufgrund der Anfrage der Alternative für Deutschland (AfD) zum Betrieb eines Infostandes am 27. April in der Ortsmitte auf öffentlichem Grund, legte der Gemeinderat einstimmig den Rathausplatz als Veranstaltungsort für Aktionen politischer Parteien fest.

Keine Christbäume in die Biomülltonne

Bezüglich der Entsorgung von Weihnachtsbäumen will die Gemeindeverwaltung beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises nachfragen, warum in Augsburg die Entsorgung der Bäume durch die Müllabfuhr geschehe. Weiterhin wies er darauf hin, dass eine Entsorgung über die Biomülltonne nicht zulässig sei.

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