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Festival

11.07.2013

Goldstrand soll nicht größer, aber besser werden

Organisationsteam steckt mitten in den Planungen für die Großveranstaltung in der Schwabmünchner Innenstadt

Schwabmünchen Im Jahr 2011 wurde die Idee von vielen argwöhnisch beäugt. Ein Musikfestival für Jugendliche in der Schwabmünchner Innenstadt hatte der Jugendbeirat sich damals ins Terminbuch geschrieben. Es war die Geburtsstunde des Goldstrand-Singoldsand-Festivals. 1500 Besucher kamen zur Premiere. Im vergangenen Jahr stieg die Werbegemeinschaft Schwabmünchen mit ein und das Festival wurde auf zwei Tage ausgeweitet. Erneut war das Event ein voller Erfolg. Daran wollen die Goldstrand-Macher auch in diesem Jahr anknüpfen.

Um dies zu erreichen, hat sich das Goldstrandteam wieder mächtig ins Zeug gelegt. „Musikalisch bieten wir für jeden etwas. Wir haben eine Mischung aus nationalen/internationalen Topacts wie etwa die Ohrbooten, die schon auf Festivals wie Rock am Ring oder dem Chiemsee Reggae die Massen begeisterten und dazu die lokalen Bands wie Acoustic Revolution“, sagt Patrick Jung, der zum harten Kern des Organisationsteams zählt.

Die Anzahl der Organisatoren hat sich versiebenfacht

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An diesem Team lässt sich die Entwicklung des Festivals am besten aufzeigen. Waren es beim ersten Mal noch zwei Personen, die die Planung stemmten, sind es inzwischen 15 junge Menschen, die in fünf Arbeitskreisen den Goldstrand auf die Beine stellen. „Wir wollen Goldstrand nicht größer, sondern besser machen“, begründet Jung dies. Auch die Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema. „Goldstrand soll auch in ein paar Jahren existieren, wenn einige von uns nicht mehr mitmachen können“, hofft Jung.

Im Organisationsteam ist jeder, der mitmachen möchte, willkommen. „Das Alter der Organisatoren liegt zwischen 18 und 25 Jahren“, ergänzt Stefan Missenhardt, der wie Jung von Anfang an dabei ist. Weitere Helfer sind den Organisatoren immer willkommen. „Die Erfahrenen unter uns nehmen die Neuen an der Hand. So entsteht eine kreative Blase, die immer weiter wächst“, freut sich Jung.

So kam es auch, dass das Festival um eine Bühne reicher ist. Neben der Hauptbühne, die nun Strandbühne heißt, und dem DJ–Turm kommt die Seebühne hinzu. „Auf der Strandbühne treten die Hauptacts auf, die Seebühne ist die Plattform für die lokalen Talente“, erklärt Festivalleiter Samuel Müller. Damit fördern die Goldstrand-Macher den musikalischen Nachwuchs der Region.

Doch nicht nur die Musik steht im Vordergrund. „Wir bieten ein kulturelles Rahmenprogramm, welches uns von den normalen Musikveranstaltungen abhebt“, sagt Patrick Jung. Schon am Nachmittag beginnt auf dem Gelände das Jugendprogramm.

Zudem soll Goldstrand familienfreundlich sein. Kinder bis zwölf Jahre haben in Begleitung der Eltern freien Eintritt. „Trotz der tollen Bands haben wir sehr günstige Preise. Wir investieren viel Zeit dafür, dass sich Goldstrand jeder leisten kann“, so Stefan Missenhardt. Konstantin Wamser ergänzt: „Goldstrand ist eine ,Non-Profit-Veranstaltung‘, alle Überschüsse gehen in die Jugendarbeit.“ Patrick Jung ergänzt: „Goldstrand heißt auch von der Jugend, für die Jugend, von Schwabmünchen für Schwabmünchen. Wir sprechen alle Altersklassen an und zeigen, zu was Jugendliche fähig sind.“ Beim vergangenen Festival waren 200 Jugendliche aktiv beteiligt, das sind zehn Prozent aller in Schwabmünchen gemeldeten Jugendlichen.

Unterstützung von Stadt und Wirtschaft ist vorhanden

Dass sich das Festival inzwischen einen Namen gemacht hat, haben die Organisatoren im Verlauf der Vorbereitung immer wieder positiv zu spüren bekommen. „Bei der Stadt und auch der lokalen Wirtschaft haben wir sehr viel Unterstützung erfahren,“ freut sich Konstantin Wamser, „Goldstrand ist ein Leuchtturm.“ Auch bei den Künstlern kommt Goldstrand an. So führt „Monaco Fränzn“ als Moderator durch die Veranstaltung. Das hat er zuletzt bei Rock im Park gemacht. Zudem hat er ein eigenes Format beim Onlineradio „Puls“ des Bayerischen Rundfunks.

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