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Heilsamer Druck auf die Regiobahn

Heilsamer Druck auf die Regiobahn
Kommentar Von Norbert Staub
06.05.2019

So schnell kann es gehen: Um den Jahreswechsel hat es der neue Bahnbetreiber Bayerische Regiobahn in unserer Region geschafft, die Kunden kräftig zu verärgern. Ausfälle, massenhaft unpünktliche Züge – die Bahnpendler waren zurecht sauer über den missglückten Start der BRB, die im Dezember die Verbindungen der Ostallgäu-Lechfeld-Bahn übernommen hat. Und nur vier Monate später steht die BRB gut da mit Pünktlichkeitswerten, die über dem bayerischen Durchschnitt liegen.

Der wichtigste Grund für die Wende zum Guten war sicherlich das Krisengespräch, zu dem die Aufsichtsbehörde BEG die BRB-Verantwortlichen nach München zitiert hatte. Die dort beschlossenen Maßnahmen haben gewirkt. Oft sind es kleine Dinge wie längere Wendezeiten , die dazu führen, dass die Züge pünktlicher werden. Dadurch wird der Puffer, in dem der Zug am Zielbahnhof fertigt gemacht wird, um in die andere Richtung zu fahren, größer. Wichtig ist nun, dass sich die BRB nicht auf den Erfolgen ausruht. Doch die Äußerungen der Verantwortlichen und die wöchentlichen Runden mit der BEG, auf denen kontrolliert wird, ob die Maßnahmen greifen, deuten darauf hin, dass man aus dem Fehlern gelernt hat.

Der Artikel zum Kommentar: 96 Prozent der Züge sind pünktlich - doch es bleiben Probleme

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