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Verabschiedung

26.01.2019

Hubert Perzl geht mit zwei Orden in den Ruhestand

Polizeidirektor Thomas Fichtner (von links) verabschiedete Polizeihauptkommissar Hubert Perzl in den Ruhestand. Mit dabei war Erster Polizeihauptkommissar Maximilian Berger.
Bild: Alfred Fendt

Polizeihauptkommissar der Bereitschaftspolizei war in vielen Funktionen tätig

Polizeihauptkommissar Hubert Perzl von der Bereitschaftspolizei geht mit zwei Orden nach 44 Jahren Polizeidienst in den Ruhestand. Er wurde von Polizeidirektor Thomas Fichtner verabschiedet.

Der gebürtige Haunstetter wurde 1975 in Nürnberg eingestellt, hatte kurze Ausbildungszeiten in Eichstätt und in München und kam 1978 zur Königsbrunner Bepo. Dort gehörte er dem Sonder-Einsatzzug der 20. Einsatzhundertschaft an und war Versorgungswart. In dieser Funktion kümmerte er sich um die erforderliche Einsatzverpflegung und die Übernachtungsmöglichkeiten für die Einsatzkräfte, die Dienst an der ehemaligen Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf geleistet haben.

Hubert Perzl war zudem Fahrlehrer für die jungen Polizeibeamten. Eine gänzlich andere Erfahrung machte Perzl, als er sich für sechs Monate in den Dienst der Westeuropäischen Union (WEU) einbrachte und in Mostar, Bosnien zum Schutz der Administration eingesetzt war.

Bei dieser friedensunterstützenden Maßnahme konnte er „wirklich echte Probleme von hausgemachten Problemen“ unterscheiden lernen. Am Ende dieser „persönlich sehr bereichernden Zeit“ erhielt Perzl den „WEU-Orden“. Außerdem bekam er den „Sächsischen Fluthelferorden“ verliehen, für seien Einsatz beim Elbehochwasser und der Flutkatastrophe 2002.

2004 wechselte Hubert Perzl zum Sachgebiet Polizeitechnik in den Führungsstab und in den vergangenen zehn Jahren als Leiter der Fahrstaffel für den Einsatz des Königsbrunner Fuhrparks mit etwa 150 Dienstfahrzeugen verantwortlich. Nun freut sich der Ruheständler auf die gemeinsame Zeit mit seinem Enkel Emil und einige Reisen. Ehrenamtlich engagiert sich der leidenschaftliche Koch im Vorstand des Schäferhundevereins OG Augsburg 1902. (AZ)

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