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Königsbrunn

15.11.2019

In der Bürgerversammlung geht es um viele Baustellen

Die Sanierung der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße gehört zu den Projekten, für die in den nächsten Wochen wichtige Entscheidungen anstehen.
Foto: Adrian Bauer

Bürgermeister Franz Feigl hat den Königsbrunnern viel zu berichten. Wo in den nächsten Wochen noch gearbeitet wird und welche Entscheidungen anstehen.

Dass in Königsbrunn viel passiert, zeigte sich auch in der Bürgerversammlung im voll besetzten Trachtenheimsaal: Bürgermeister Franz Feigl entschuldigte sich schon vorab, dass sein Vortrag diesmal länger dauern werde als sonst. Neben einem Abriss über den Stand der wichtigsten Projekte nannte der Bürgermeister auch einige Daten für aktuelle Bauprojekte.

So sollte der Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung Wertachstraße/Königsallee bald abgeschlossen sein, sagte der Bürgermeister: „Wenn das Wetter mitspielt, können wir den Kreisverkehr am 22. November für den Verkehr freigeben“, sagte Feigl.

In diesem Jahr bekommt Königsbrunn  noch zwei neue Radwege

Kurz darauf soll es mit zwei Radweg-Projekten losgehen. Im Königsbrunner Süden soll nach vielen Jahren die „historisch bedingte“ Lücke im Radweg an der Benzstraße gefüllt werden. Bislang mussten Radfahrer und Fußgänger nach dem FC-Sportgelände auf die Straße ausweichen. Im Sommer konnte die Stadt den erforderlichen Grund erwerben. Jetzt hat sich früher als erhofft eine Firma gefunden, die das Projekt ausführt. Losgehen soll es am 25. November dort und an der zweiten Radweg-Baustelle am Haferfeldring. Der bisherige Fußweg am Rand des Sportparks West soll asphaltiert und für Radfahrer ausgebaut werden. Wenn das Wetter mitspielt, sollen beide Projekte Mitte Dezember abgeschlossen werden.

Darüber hinaus gab er einen Überblick über die laufenden Planungen und Bauprojekte in der Stadt: die Sanierung der Grundschulen Nord und Süd als größtes Projekt der Stadt, den Stand des GWG-Projektes an der Marktstraße und die Sanierung der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße. An beiden Standorten sollen im kommenden Frühjahr die Bauarbeiten beginnen. Bei der Wohlfarth-Straße sind noch einige Entscheidungen zu treffen und auch noch Änderungen möglich, wie Feigl sagte: „In den Detailplanungen ist noch vieles möglich.“

Schulsanierungen und Baugrundstücke sind die größten Punkte im Investitionsplan

Kämmerer Tobias Müller stellte einige Eckpunkte der Haushaltsplanungen vor. Das Investitionsprogramm wird am 3. Dezember besprochen, der Haushalt soll im Februar verabschiedet werden. Die Grundschulsanierungen schlagen mit 12,5 Millionen Euro zu Buche, dazu sind 10,3 Millionen für Grunderwerb vorgesehen. Dieses Geld ist vor allem für das Baugebiet am östlichen Stadtrand gedacht. Dort möchte die Stadt sowohl Grundstücke für Sozialwohnungen und eine Kindertagesstätte haben als auch für das Einheimischenmodell. Die Kriterien für die Vergabe von Baugrund wird der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am 19. November ab 19 Uhr besprechen. Im Sommer hätten sich 300 potenzielle Interessenten gemeldet, man werde voraussichtlich etwa 70 Bauplätze anbieten können, sagte Feigl. Bis 2021 sollen die ersten Bauarbeiten beginnen. Gleiches hofft man für das lange ruhende Baugebiet am Ilsesee.

Größere Termine für die weitere Stadtentwicklung stehen im November noch an. Am 21. November befassen sich die Stadträte bei einem Workshop noch einmal mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept, auf dessen Basis die weitere Innenstadtentwicklung aufbauen soll. Im nächsten Jahr soll das Konzept dann verabschiedet werden.

Entscheidungen fürs Gelände der Königstherme stehen an

Beim Gestaltungswettbewerb für das Königsbrunner Forum auf dem Thermengelände tagt am 25. November das Preisgericht. Vom 9. bis 19. Dezember werden die eingereichten Arbeiten im Königsbrunner Rathaus ausgestellt. Im Fragenteil erkundigte sich eine Bürgerin, nach den Planungen bezüglich eines Familienbades. Der Bürgermeister sagte, dass dies wohl nicht sehr bald kommen werde: „Ich sage nicht, dass wir es uns nicht vornehmen. Aber unser Haushalt und unser Schuldenvolumen sind endlich.“ Stadtrat Florian Kubsch wendete ein, dass der Stadtrat 2017 beschlossen habe, dass man ein Schwimmbad haben wolle. Dies sei jetzt aber erst im dritten Abschnitt der Neugestaltung vorgesehen. Schwarze, orange und grüne Partei hätten das Bad auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Angesichts der vielen Projekte müsse man entscheiden, was man wann umsetzen könne, antwortete Feigl.

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