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Neujahrsempfang

09.01.2019

Kindergarten wird nächste Herausforderung

Bürgermeister Josef Böck und Pater Joji (beide Mitte) gemeinsam mit den Geehrten. Diese sind: (von links) Pauline Rindle, Roswitha Haas, Ingrid Fendt, Sarah Strack, Lorenz Fischer, Julia Ertel und Lisa Jochum.
Bild: Karin Marz

Gemeinde und Pfarrei nennen neue Aufgaben in Langenneufnach

Gut gestimmt blickte Bürgermeister Josef Böck beim Neujahrsempfang in Langenneufnach auf 2018 zurück: „Im letzten Jahr hat sich unser Ort zum Positiven verändert.“ Zu sehen sei dies vor allem an der neu gestalteten Rathausstraße und dem Dorfplatz sowie am neuen Standort für den Wertstoffhof. Der neue Dorfplatz wird am Freitag, 18. Januar, offiziell eingeweiht. Mit Beginn des Glasfaserausbaus wurde ebenfalls ein weiterer Grundstein für die Zukunftsfähigkeit des Ortes gelegt.

In seinem Ausblick nannte Böck die Erweiterung des Kindergartens als eine der größten Aufgaben, die auf die Gemeinde gemeinsam mit der Kirche zukommen werde.

Aber nicht nur auf die Ereignisse in Langenneufnach ging der Bürgermeister in seiner Rede ein, sondern auch auf die Veränderungen in der Gesellschaft. Seiner Meinung nach zähle es zu den Zukunftsaufgaben, dafür zu sorgen, dass die Gesellschaft nicht auseinanderbreche. Im Ort befürchte er dies aufgrund der funktionierenden Dorfgemeinschaft und der vielen ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und Organisationen zwar nicht. Hingegen verenge sich seiner Meinung nach die Weltsicht. „Damit stellt die Informationsflut eine große Gefahr für unser Zusammenleben dar, denn jeder bastelt sich seine eigene Weltsicht und vertritt diese oft sehr kompromisslos. Unsere Gesellschaft funktioniert aber nur im Miteinander und nicht mit vorgefertigten Meinungen.“

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Die Gemeinde hatte gemeinsam mit der Pfarrei zu dem Empfang geladen. Auch Pater Joji erinnerte in seiner Rede an das vergangene Jahr und hob vor allem die Pilgerreise ins Heilige Land hervor, an der etliche Christen aus der Pfarreiengemeinschaft teilgenommen haben. Auf personelle Änderungen musste sich die Pfarreiengemeinschaft einstellen. Denn nach der Verabschiedung der Pfarrhelferin Kaiser konnte ihre Stelle noch nicht wiederbesetzt werden. Sie unterstütze zwar stundenweise die Pfarreiengemeinschaft. Allerdings müssen etliche Aufgaben durch ehrenamtliche Helfer ausgeführt werden, bis ein Nachfolger gefunden wird. Auch durch die Verabschiedung von Kaplan Jaison musste ein Nachfolger gesucht werden. Kaplan Pater Aju James ist seit September für die Pfarreiengemeinschaft tätig. Neben den Rückblicken und Neujahrswünschen führte Böck Ehrungen durch: Für ihr jahrelanges Engagement als Pfarrgemeinderätin und Jugendleiterin im Sportverein erhielt Ingrid Fendt eine Auszeichnung in Bronze. Seit über 30 Jahren setzt sich Roswitha Haas in der Vorstandschaft des Musikvereins ein. Hierfür erhielt sie die Auszeichnung in Silber.

Auch Ehrungen für die besonderen sportlichen Leistungen der Tischtennisspieler konnte Böck überreichen. Die Mädchen der ersten Tischtennismannschaft erzielten letztes Jahr den Sieg als schwäbischer Meister in der Bezirksliga, wurden Bezirkspokalsieger und holten sich den dritten Platz bei der bayerischen Pokalmeisterschaft. Stolz konnten zudem auch die Tischtennisspieler Julia Ertel und Lorenz Fischer auf ihre Leistungen in der Einzelwertung sein und wurden daher separat ausgezeichnet.

In geselliger Runde tauschten dann alle Gäste Neujahrswünsche aus. Für Sekt und Häppchen hatten die Jugendlichen des Tennisklubs gesorgt. Als Dank überreichte Böck einen Beitrag zur Vereinskasse.

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