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Bobingen

13.03.2018

Knapp 700 machen bei Kolping mit

Kolping-Vorsitzender Josef Bühler (links) überreichte Spenden an Pfarrer Thomas Rauch (Pfarrei) und Manfred Bobinger (Ursberg).
Bild: Anja Fischer

Hier ist was los: Pro Jahr kommen in Bobingen mehr als 40 Veranstaltungen zusammen. Und die Mitglieder sind in vielen Gruppen aktiv.

Sicherlich würde es jedes Jahr den Rahmen der Jahreshauptversammlungen sprengen, wenn die Kolpingsfamilie Bobingen und die Kolpingjugend über jede der im Berichtsjahr durchgeführten Veranstaltungen ausführlich sprechen würden. Mehr als vierzig sind es bei beiden Gruppen jährlich. Kein Wunder also, dass Josef Bühler nach einem ersten Jahr als Vorsitzender folgendes Resümee zog: „Ganz überraschend war viel los!“, schmunzelte er und verwies zum Nachlesen auf das Kolpingblättle, welches die Mitglieder regelmäßig erhalten.

Viel Arbeit im Hintergrund

Er warb für Mithilfe, egal ob dauerhaft oder nur einmalig. „Jede dieser Veranstaltungen braucht viel Vorbereitung und deshalb sind wir um jeden froh, der das unterstützt und sich um einzelne Veranstaltungen kümmern möchte.“ Bühler berichtete über einzelne Punkte der Vorstandsarbeit, unter anderem die Klausurtagung, bei der die Ziele der derzeitigen Legislaturperiode erarbeitet wurden.

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Pfarrer und Präses Thomas Rauch lobte Josef Bühler für seinen Einsatz. Er nahm in seinem geistlichen Wort Bezug auf einen kürzlich von der Kolpingjugend gestalteten Gottesdienst, in dem acht Punkte für ein gutes, geglücktes Leben aufgezählt werden. „Das hat mir sehr gut gefallen, deshalb möchte ich das heute noch einmal verdeutlichen“, so Rauch. Selbstakzeptanz, positive soziale Beziehungen, Autonomie und innere Freiheit, sinnvolle Lebensgestaltung, ein Blick für das Positive im Leben, persönliches Wachstum, den Focus auf eigene Stärken legen und ein fester Glaube und Gottvertrauen – so könne man ein sinnerfülltes Leben gestalten.

Lagerbau hilft auch der Pfarrei

Sinnvolle Arbeit bei der Kolpingsfamilie betrifft derzeit oft den gemeinsamen Lagerbau zusammen mit der Pfarrei und dem Kindergarten St. Christophorus. Walter Fehle berichtete über den bisher eingehaltenen Finanzrahmen und den planungsgemäßen Baufortschritt. „Wir haben 70 Handwerker und 1900 bisher geleistete Arbeitsstunden“, listete Fehle auf.

Derzeit sei es ein wenig ruhiger, aber die erwarteten steigenden Temperaturen sorgen dafür, dass bald mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Vorsitzender Josef Bühler freute sich darüber. „Das Schönste daran aber ist, dass wir nie um Helfer betteln mussten“, meinte er. „Ich finde es echt genial, wie das Ganze läuft, da können wir stolz auf uns sein.“

Kolpingfamilie ist auch Spender

Stolz auf sich sein – das kann auch die Vorstandschaft der Kolpingjugend, wie Anna-Sophia Hornig berichtete. „Wir haben etwa vierzig Veranstaltungen pro Jahr mit und von der Kolpingjugend“, erklärte sie und betonte, dass vieles, gerade auch in der Vernetzungsarbeit, im Hintergrund laufe.

Trotz aller Arbeit vergisst die Kolpingsfamilie nicht, an andere zu denken. So ging ein Spendenbetrag von 500 Euro über Manfred Bobinger nach Ursberg. Pfarrer Thomas Rauch bekam 1000 Euro für die Pfarrei.

Die Mitgliederzahl liegt nun bei knapp 700 insgesamt, davon gehören 290 der Kolpingjugend an, davon wiederum sind 111 in 13 Kolpinggruppen organisiert. 27 Gruppenleiter stehen dort bereit. (anja)

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