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Das Elend zwischen unseren Grenzen

Kommentar Von Pitt Schurian
18.10.2018

Tausende Flüchtlinge auf der Balkanroute wurden an der EU-Außengrenze von Kroatien gestoppt. Sie können auch nicht zurück. Mit Spenden wir es nicht getan sein.

Zugegeben, das hat es auch unsereins als einfach und logisch empfunden: Der Flüchtlingsstrom muss schon an den Außengrenzen gestoppt werden, möglichst gar in den Heimatländern erübrigt werden. Einfach ist das nicht. Das zeigen die Bilder von der Außengrenze. Nach Kroatien kommen die auf der Balkanroute gestoppten Flüchtlinge nicht rein, zurück nach Süden würden sie vor Griechenland wieder auf die EU-Außengrenze stoßen. Diplomtische beziehungsweise humanitäre Bemühungen müssen das lösen. Unsere Zeitung hofft, nächste Woche darüber im Politikteil berichten zu können. Im Interesse tausender Gestrandeter zwischen den Grenzen, aber auch im Interesse von Bosnien-Herzegowina. Noch ist das vom Bosnienkrieg (1992 bis 1995) gebeutelte Land kein EU-Mitglied, aber seit 2016 potenzieller Beitrittskandidat. Eine Bilddokumentation des Roten Kreuzes zeigt: Mit Flüchtlingsunterkünften wie wir sie in Deutschland kennen, haben die Camps in Bihac nichts gemein. Rot-Kreuzhelfer leisten dort Heldenhaftes mit primitiven Mitteln, doch sie brauchen Unterstützung. Der Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes vertrauen sie aus guter Erfahrung und hoffen auf dessen Krisenmanager aus dem Augsburger Land.

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