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Klosterlechfeld

21.12.2018

Konzert: „Bundeswehr meets Lechfeld“

Mit Hingabe sang Jürgen Lechner sein Solo "O How I love Jesus" mit den Hintergrundstimmen des Gospelchors der evangelischen Militärseelsorge.
Bild: Hieronymus Schneider

Der Auftritt der Standortkapelle und des Gospelchors zeigt die Verbundenheit mit den Gemeinden.

Mit einer adventlichen Improvisation eröffnete der Organist Ansgar Kirchgäßner das Adventskonzert „Bundeswehr meets Lechfeld“ in der Klosterlechfelder Wallfahrtskirche. Wie Kirchgäßner sind viele Akteure des Konzertabends aktuelle oder ehemalige Bundeswehrangehörige oder Bürger einer der Gemeinden auf dem Lechfeld.

Die enge Verbindung zwischen der Bevölkerung und dem Bundeswehrstandort stellte auch der Chef der VI. Inspektion der Schule Informationstechnik, Oberstleutnant Michael Bertram, in den Vordergrund: „Mit diesem Abend wollen wir Danke sagen für die Akzeptanz, die wir in den Gemeinden erfahren und Wert auf die Besinnung in der oft gar nicht so staden Zeit legen.“ Bertram dachte aber auch an Menschen, denen es in dieser Adventszeit nicht so gut geht, wie etwa Soldaten im Auslandseinsatz oder Menschen mit schweren Krankheiten. Deshalb gehen die Spenden für das kostenlose Konzert an das Sozialwerk der Bundeswehr und das Kinderhospiz in Bad Grönenbach.

Eine Reise durch die Planeten des Sonnensystems

Die Standortkapelle Lechfeld unter der Leitung von Wolfgang Forster erfüllte den voll besetzten Kirchenraum im ersten Teil des Konzerts mit adventlichen Instrumentalklängen. Nach dem Satz von Ulrich Knörr „Wie soll ich dich empfangen“ und „The Rose“ von Amanda McBroom, wurden in der Advents-Fantasie drei der bekanntesten Lieder miteinander verbunden. „Betlehem, du kleine Stadt“ war das Bindeglied zwischen „Macht hoch die Tür“ und „Maria durch den Dornwald ging“. Andreas Schorer, der Posaunist der Standortkapelle, arrangierte die Stücke „Panis Angelicus“ und das „Holst Festival“. Diese Reise durch die Planeten des Sonnensystems des Komponisten Gustav Holst wurde von ihm für die Standortkapelle gekürzt. Mit dem „O Sanctissima“, einem Medley der berühmtesten Weihnachtslieder von Markus Götz, verabschiedete sich die Standortkapelle in die Pause, um erst beim gemeinsamen Finale wieder in Erscheinung zu treten.

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In der Pause kamen auch die Nichtmusiker der Bundeswehr zum Einsatz. Mit Fackeln hatten sie den Weg von der Kirche zum Lagerfeuer am Franziskanerplatz ausgesteckt und boten dort Essen und Getränke an. Mit dem Lied „Hallelujah Salvation and Glory“ zogen dann die etwa 50 Sänger des Gospelchors der evangelischen Militärseelsorge Lechfeld-Kaufbeuren in die Kirche ein. „Die Botschaft der Geburt Jesu teilt sich im Gospel durch die Texte, aber vor allem durch den Rhythmus mit“, sagte Jürgen Burg und leitete gleich zum Lied „Go tell it on the mountain“ über.

Bei dem ruhigen Lied „Lead me, Guide me“, beeindruckten die Vorsängerinnen Sabine Odenthal und Sandra Grün im Duett. Mit rauen, aber warmen Basstönen eroberte Jürgen Lechner beim Solo „Oh how I love Jesus“ die Herzen der Zuhörer und Jürgen Burg setzte mit „Ain´t that a rocking“ schon beinahe Heavy-Metal-Klänge oben drauf. Melodiöser wurde es dann wieder, wenn der Chorleiter Fabian Schäfer sich selbst und den Chor am Piano zu den Songs „Sweet little Jesus boy“ und „This little light“ begleitete. Nach dem abschließenden „Jesus, what a wonderful child“ begleitete die Standortkapelle das gemeinsame Lied aller Kirchenbesucher und danach zog der Gospelchor singend mit „Soon and very soon“ vom Altarraum zum Ausgang.

Pater Thomas von der Pfarrei Lechfeld betete das „Vater unser“ und entließ die Gemeinschaft mit dem Segen in die kalte Nacht. Und einige alte Bekannte versammelten sich noch zu Gesprächen am Lagerfeuer.

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