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Bobingen

26.07.2019

Krankenhaus bietet Betten mit Komfort

Was Spezialbetten an Komfort sowie  Erleichtreung bei der Pfalge bieten, besprachen im Krankenhaus in Bobingen Gisela Achberger  und Dr. Fritz Pfleghar vom Förderverein mit  Andrea Gabber, Oberarzt Dr. von Dreden und  Dr. Marga Dorfmiller-Kapatenopulos.
Bild: Doris Wiedemann

Liegen auf der Intensivstation in Bobingen merken, wenn der Patient aufstehen will. Sie kontrollieren sein Gewicht und können auch den Kreislauf unterstützen.

Die Intensivstation der Wertachklinik Bobingen hat mit der Unterstützung des örtlichen Fördervereins zwei neue Spezial-Pflegebetten im Wert von insgesamt 15 000 Euro bekommen. Diese verfügen über einige Funktionen, die ein Laie in einem Bett nicht vermuten würde, wie Vertreter des Fördervereins feststellten.

Mit eingebauter Waage und Sesselstellung

Dessen Vorsitzender Dr. Fritz Pfleghar, der sich gemeinsam mit der Schatzmeisterin des Vereins, Gisela Achberger, und der 3. Vorsitzenden Dr. Marga Dorfmiller-Kapatenopulos die neuen Betten vor Ort ansah, erläuterte auch die Finanzierung: „Dank unserer Mitglieder und vieler Spenden kann der Förderverein der Wertachklinik ein Drittel der Anschaffungskosten übernehmen.“

Der Oberarzt der Intensivstation, Dr. von Dreden, erläutert eine für ihn besonders wichtige Funktion: die in die Betten eingebaute Waage. Denn das Gewicht der Patienten sei oft sehr wichtig: „Damit können wir beispielsweise beurteilen, ob die Therapie von Wassereinlagerungen bei Patienten mit Herzinsuffizienz tatsächlich anschlägt“, erklärt der Arzt. Die neuen Betten ersparen nun sowohl den Pflegenden, vor allem aber auch den Patienten, das zum Wiegen zum Teil täglich notwendige Umbetten.

Krankenhaus bietet Betten mit Komfort

Das Bett kann Alarm schlagen

Zudem bieten die neuen Betten mehr Sicherheit, weil sie einen Alarm auslösen können, wenn die Gefahr besteht, dass sich demente oder narkotisierte Patienten orientierungslos aus dem Bett erheben.

Und nicht zuletzt bieten die Betten mehr Komfort, weil sowohl die Pflegekräfte als auch die Patienten selbst mit Hilfe eines mobilen Bedien-Panels die Liegeposition verändern können. Die Patienten können damit sogar eine Art Sitzposition einnehmen. Das stärkt den Kreislauf und fördert die Mobilisierung.

Auch Pfleger haben es damit  leichter

Pflegedienstleiterin Andrea Gabber schätzt ein weiteres Detail: Nämlich dass eine sogenannte Anti-Dekubitus-Matratze die Gefahr von Geschwüren durch Wundliegen vermindere und deshalb insbesondere auch die oft instabilen, beatmeten Patienten, nicht mehr so oft umgelagert werden müssen. Insgesamt, lobt Gabber, werde die Pflege durch die zahlreichen Einstellmöglichkeiten der beiden Intensiv-Betten stark entlastet. (SZ)

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