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Langenneufnach

11.02.2020

Langenneufnach bekommt einen neuen Edeka-Supermarkt

Hier soll in Langenneufnach der neue Edeka-Markt entstehen, die Bauarbeiten beginnen.
Bild: KIZ GmbH

Plus Die Bauarbeiten für den neuen Edeka in Langenneufnach beginnen - dabei war auf dem Areal etwas anderes geplant. Was der Supermarkt den Kunden bieten will.

7500 Quadratmeter groß ist das Areal auf dem Hanggrundstück, das aus Gemeinde- und Privatbesitz stammt und auf dem 104 Parkplätze errichtet werden. Eigentlich sollte auf dem Grundstück etwas ganz anderes entstehen.

„Vor über zehn Jahren war geplant, auf diesem Grundstück das neue Feuerwehrhaus zu errichten. Doch da wir dann einen anderen Standort dafür gefunden hatten, gab es schon damals Überlegungen für den Bau eines Supermarktes an dieser Stelle. Diese wurden dann aber wieder verworfen“, weiß Langenneufnachs Bürgermeister Josef Böck. „Im Mai 2018 sind wir mit der Gemeinde dann bezüglich der Planungsarbeiten in Kontakt getreten“, erinnert sich André Muth von Investor Kiz GmbH. Die Unternehmensgruppe rechnet mit Gesamtbaukosten in Höhe von circa 3,2 Millionen Euro.

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Insgesamt sollen im Supermarkt circa 20 Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit entstehen. „Wichtig ist uns, dass die vorhandene Kaufkraft wieder im Ort ausgegeben wird“, sagt Hansjochen Preußer. Er ist Regionalleiter bei Edeka Südbayern. Der neue Supermarkt erhält einen Backshop sowie eine Frischetheke mit Wurst und Fleisch. Geplant ist, noch dieses Jahr im Spätherbst zu eröffnen.

Der seit 20 Jahren am Ort ansässige Frischemarkt Kopitz hört auf. Die Aufgabe des Ladens sei eine schwere Entscheidung, sagt Betreiber Uwe Kopitz. „Leider müssen wir uns eingestehen, dass unser Konzept nicht mehr zeitgemäß und erwünscht ist“, informiert er seine Kunden auf seinem Flugblatt. Weitere Gründe waren für Kopitz die neue Konkurrenz und die lange Baustellenphase unmittelbar vor dem Frischemarkt. Mehrere Monate lang wurde die Neufnachbrücke sowie die Fahrbahn und der Gehwegs saniert.

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Während dieser Zeit war der Überweg komplett gesperrt. Lediglich für Fußgänger und Radfahrer gab es eine Behelfsbrücke. Die schlechte Anfahrtsmöglichkeit hätte einen großen Umsatzeinbruch verursacht, sagte Uwe Kopitz. Viele Kunden seien ferngeblieben. Sie meinten gar, der Lebensmittelmarkt sei während der Baumaßnahme geschlossen, so Kopitz. Davon habe sich sein Geschäft nicht mehr erholt.

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