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04.01.2019

Leiter verteidigt Entscheidung zu Wohnungsbau

CSU-Stadtrat erläutert Beweggründe für Zustimmung im Rat

Zu der Debatte über die große Erweiterung einer Wohnanlage in der Siedlung hat nun die CSU in einer Presseerklärung Stellung bezogen. Fraktionsvize Herwig Leiter erklärt zur Kritik am gemeindlichen Einvernehmen durch einen knappen Mehrheitsbeschluss: In der Siedlung, so habe eine vor Jahren erstellte Studie ergeben, gebe es sehr viele alleinstehende Menschen, die nur noch schwer in ihren nicht barrierefreien Häusern samt Garten leben könnten, jedoch gerne in der Siedlung bleiben. Leiter: „Bis dato gibt es keinen Wohnraum, der diesen Menschen angeboten werden kann. Wenn diese nun durch die neu erstellten 84 Wohnungen ihr Haus verkaufen, entsteht wiederum neuer Wohnraum für die nächste Generation und Familien.“

Nachdem derzeit eine Ausschreibung von Baugrundstücken in der Siedlung erfolgt sei, bei der sich dreimal so viele Bewerber gemeldet haben, werde die hohe Nachfrage mehr als deutlich. „Diese Entwicklung könnte insbesondere eine Stärkung für Nahversorgung bedeuten, ebenso für die Schul- und Kinderbetreuungsinfrastruktur sowie für das gesamte Vereinswesen“, argumentiert der CSU-Politiker weiter.

Dies bedeute, dass mit dieser Maßnahme zusätzlicher benötigter Wohnraum entstehe, der fast keine Baufläche benötige, da die Gebäude bestehen bleiben und aufgestockt werden. „Lediglich zwei Gebäude werden miteinander verbunden. Alle 84 neuen Wohnungen und die Hälfte der bestehenden Wohnungen werden barrierefrei zugänglich.“

Die Gebäude hätten derzeit zwei Stockwerke und ein Dach; hierbei soll das Dach abgetragen werden und das Gebäude erhält weitere zwei Stockwerke mit Flachdach. Leiter weiter: „In der Gesamtbetrachtung wird das Bestandsgebäude somit nur um ein Stockwerk erhöht. Aus einer dem Bauantrag angefügten Zeichnung geht hervor, dass sich das Bestandsgebäude um gerade einmal zwei Meter erhöht. Direkt auf der anderen Straßenseite gibt es bereits mehrere Gebäude mit drei Vollgeschossen plus Dach; somit sind sie in vergleichbarer Höhe. In unmittelbarer Nähe plant die Stadt selbst ein Gebäude mit vier Stockwerken.“

Dieser neue Wohnraum stünde allen Menschen zur Anmietung zur Verfügung, was beispielsweise beim Wohnbauprojekt der Stadt nicht möglich wäre. Denn diese Gebäude würden im Rahmen des kommunalen Wohnbauprogramms errichtet werden, was wiederum an die Vorgaben des sozialen Wohnbaus gebunden wäre. (ppl)

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