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Graben

26.03.2019

Mauerreste sorgen für eine Diskussion

Der Umgang mit dem Mauerfundament an der Lazarettstraße sorgte im Gemeinderat für Diskussionen
Bild: Uwe Bolten

Die Gestaltung des Parks am Lazarettgebäude beschäftigt den Grabener Gemeinderat.

Nach weiteren Gesprächen mit der staatlichen Stadibau konnten auf der jüngsten Gemeinderatssitzung die Vorplanungen zur Gestaltung des Parks auf dem Gelände des alten Lazaretts ein großes Stück vorangebracht werden.

Ilka Siebeneicher und Matthias Schuster vom Planungsbüro Opla stellten den überarbeiteten Plan vor, der neben dem ursprünglichen Zick-Zack-Weg einen geschwungenen Parallelweg zur Lazarettstraße durch das Gelände, einen zentralen Platz und die Gestaltung der gemeinsamen Grenze zu den bestehenden Gebäuden beinhaltete. Dabei soll der bestehende Maschendrahtzaun mit adäquaten Gittertoren den Blick auf die Gebäude freilassen. „Diese Tore sollen in einer Mischung aus Zurückhaltung und Spannungspunkt werden“, beschrieb Schuster die Anlage. An der Lazarettstraße sollte seiner Ansicht nach kein Zaun installiert werden.

Das Fundament der mittlerweile abgerissenen Einfriedungsmauer bot jedoch Anlass einer angeregten Diskussion. „Der Sockel könnte mit einem aufgesetzten, rostenden Stahlsims die ehemalige Mauer verdeutlichen und somit den Charme der Offenheit bewahren“, schlug Schuster vor.

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Georg Hengge (Freie Wähler) hielt von diesem Vorschlag überhaupt nichts. „Das bringt doch nur eine Sauerei auf dem Gehweg mit sich“, argumentierte er und plädierte für eine kniehohe Mauer. „Wie es momentan ist, reicht die Aussagekraft. Kann man den Sockel nicht einfach mit einer Schutzschicht versehen?“, brachte Parteikollege Günter Bäumler einen weiteren Vorschlag ein. Bürgermeister Andreas scharf betonte, dass es auf jeden Fall keine aufwendige Maßnahme werden solle. Ulrich Knoller (CSU) sprach sich für den kompletten Abriss des Fundaments aus. Mit dem Auftrag der Prüfung und Kostenschätzung der angesprochenen Möglichkeiten an das Planungsbüro blieb das Ende erst einmal offen.

Aus nichtöffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Andreas scharf bekannt, dass Aufträge für die Verlegung eines Kanalanschlusses an die Firma Zienecker, Lagerlechfeld (8 500 Euro) und für Elektroarbeiten an die Firma Schmid, Untermeitingen (45 770 Euro) im Rahmen der Sanierung der Turnhalle Lagerlechfeld vergeben wurden. Weiter Aufträge gingen für Straßenbauarbeiten im Bereich des Gewerbeparks an der A 30 an die Firma Schulz, Mühlhausen (260 640 Euro) und für die Beleuchtung am Fahrradständer der Grundschule an die LEW (2700 Euro). Der Errichtung eines Carports in der Untermeitinger Straße 2 wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Weitere Themen im Überblick:

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Maibaumfest Auch wenn die Baufirma bei der Umgestaltung des Rathausplatzes gute Fortschritte macht, wird das Maibaumfest wie geplant am Kulturzentrum stattfinden. Im nächsten Jahr sei der Platz vom Termin der Bauarbeiten der Lechfelder Straße abhängig.

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