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Langenneufnach

13.06.2019

Musik im Naturidyll: Das ist das Funky Forest Festival

Veranstalter Christian Böck und sein engagiertes Team freuen sich auf die vierte Runde des Funky Forest Festivals in Langenneufnach.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Acht Bands treten beim Musikfestival in Langenneufnach auf. Was rund um die Bühne geboten ist und was sich die Organisatoren vorgenommen haben.

Fragt man den Veranstalter Christian Böck nach dem Besonderen am Funky Forest Festival, dann strahlt er übers ganze Gesicht: „Kaum ein anderes Open-Air in der Region kann mit einem so schönen Ambiente aufwarten“, meint er.

Und da hat der Vorsitzende des Vereins Kulturfreunde Westliche Wälder Recht: Das Gelände liegt in einem romantischen Tal direkt am Wald. Einen Steinwurf davon entfernt plätschert der Bärenbach. In dieser Idylle findet von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Juni, das Funky Forest Festival statt. Es geht heuer in die vierte Runde.

Verein will sinnvolle Freizeit in der Natur gestalten

Der Name sei hier Programm, ergänzt Böck: „Unser Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, sinnvolle Freizeit in der Natur zu gestalten und aus Freude an der Musik den Wald am alten Sportplatz in Langenneufnach zum Klingen zu bringen.“ Um das familiäre Wohlfühlfestival zu verwirklichen, planen, arbeiten und organisieren daran rund 50 Vereinsmitglieder. „Und alle hängen mit viel Engagement und Herzblut daran“, sagt Böck.

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Auch heuer wartet das Team mit einer einfallsreichen Geländedekoration auf. Das Festival selbst bietet ein reichhaltiges Angebot verschiedenster kulinarischer Leckereien. „Alles frisch zubereitet“, verspricht Böck. Darüber hinaus laden Stände von Organisationen wie der Schwabmünchner Verein „Niemals aufgeben“ zu Infos und Mitmachaktionen ein, andere Buden zum Stöbern und Shoppen. Auch jüngere Besucher kommen auf ihre Kosten. In der Kids Corner gibt es verschiedene Aktivitäten wie Kinderschminken, Basteln und Malen. Zudem verfügt das Festivalgelände über einen eigenen Campingplatz.

Das Herz des Festivals schlage allerdings auf der Bühne, verdeutlicht der Vereinsvorsitzende. Um ein abwechslungsreiches Line-up zu garantieren, wurden heuer rund 300 Bands unter die Lupe genommen. „Das heißt: Alben anhören, Recherchieren und Live-Auftritte besuchen“, sagt Böck. Das nehme viel, viel Zeit in Anspruch. Ziel sei, eine vielfältige Mixtur an Stilrichtungen zu präsentieren.

Acht Bands stehen an zwei Tagen in Langenneufnach auf der Bühne

Die Ohren der Besucher verwöhnen wie im letzten Jahr wieder acht Bands. Den Start macht Ala Cya. Die Augsburger Musikerin lässt ihre Emotionen und Erfahrungen in ihre selbstkomponierten Lieder einfließen. Es folgt Dein Ernst. Das sind fünf Jungs mit schrillen Outfits, durchdachten Texten und mitunter sogar sportlichen Bühneneinlagen. Jimmy & The Goofballs bilden am ersten Festivaltag den musikalischen Abschluss. Die neunköpfige, von alpenländischer Blasmusik inspirierte Band präsentiert einen musikalischen Cocktail aus Reggae, Funk, Hip-Hop, Brass und einer Prise Rock.

Tags darauf entert Still In Process die Bühne. Das Sextett tendiert stilistisch zu Rock, Funk und Soul. Daraus fertigt es nach eigenen Worten „authentische eigene Songs“. Mr. CamShot & Family erzählen in ihren Songs von Freude und Leid, Liebe und Angst, menschlichen Erkenntnissen, Sehnsüchten und Träumen. Kurz: von Hip-Hop in seiner schönsten Form. Weiter geht es mit Beda mit Palme. Der österreichische Liedermacher definiert sein Programm als „akustischen Dialekt-Volksreggae“.

Anders Dr. Karananga. Die Band steht für eine mitreißende Mischung aus Soul, Funk und Ska. Dargeboten werden Hits und Perlen aus der goldenen Ära dieser Stilrichtungen, aber garantiert ohne Retro-Schnickschnack.

Musikalischer Rauswerfer ist die Mundwerk-Crew. Dahinter verbirgt sich ein Energiebündel aus acht Jungs mit einer gemeinsamen Mission: Hip-Hop in seiner puren Form, also lässig, laut und live. Klar: Das alles ist nicht „Rock am Ring“, aber klein und fein und keine oberflächliche Halligalli-Veranstaltung.

Die Veranstalter peilen 600 Besucher an. „Dann schreiben wir eine schwarze Null“, bekräftigt Christian Böck. Dabei macht er aufmerksam, dass das gesamte Festival von den Kulturfreunden ehrenamtlich auf die Beine gestellt werde.

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