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02.07.2010

Neuer Dirigent setzt aufs Team

Bürgermeister Ludwig Fink begrüßt den neuen Dirigenten Tristan Uth. Das Bild zeigt von links: Alois Wunder, Uth, Fink und Horst Brunner. Foto: Stadt Stadtbergen
Bild: Stadt Stadtbergen

Stadtbergen Der neue Dirigent des Symphonieorchesters Stadtbergen ist voll des Lobes für seine Musiker: "Hohes Potenzial" bescheinigte Tristan Uth den Mitgliedern bei einem Treffen im Rathaus mit Bürgermeister Ludwig Fink, Kulturreferent Horst Brunner und dem Orchestervorsitzenden Alois Wunder. Gleichzeitig betonte er, dass er eine Basis schaffen und dem Orchester zu einer Identität verhelfen müsse. Wie beim Fußball lebe seine Arbeit dabei vom Teamgeist. Gespannt lauschten die Zuhörer den Ausführungen des frisch gewählten "Taktstockinhabers", der vor wenigen Monaten als siebter Dirigent die Orchesterleitung übernommen hat. Sein Debüt gibt er bei einem Open-Air-Konzert vor dem Bürgersaal Stadtbergen.

Trotz seines jungen Alters von 23 Jahren bringt Uth viel praktische Erfahrung mit. Auch in der Theorie kennt er sich bestens aus. Der gebürtige Augsburger studierte in Augsburg und München Tuba und möchte im kommenden Jahr sein Dirigierstudium beenden.

Jugendarbeit liegt ihm am Herzen

Für sein neues Aufgabengebiet hat sich das junge Talent einiges vorgenommen: "Ich möchte die Attraktivität des Orchesters steigern und eine Gemeinschaft herstellen. Besonders am Herzen liegt mir die Jugendarbeit, die in den vergangenen Jahren leider zu kurz gekommen ist." Ob sich seine Idee einer Musikschule in Stadtbergen verwirklichen lässt, ist aber fraglich.

Neuer Dirigent setzt aufs Team

Bürgermeister Fink und Kulturreferent Brunner wiesen auf die immensen Kosten und auf die Stadtnähe zu Augsburg hin. "Unsere Stadtberger Jungmusikanten sind durch die weiterführenden Schulen stark mit Augsburg verhaftet und erhalten häufig ihren Instrumental- unterricht dort", hieß es.

Uth regte daher an, einen Verbund freischaffender Musiklehrer zu bilden, die zusammen Musikunterricht anbieten könnten. Die Räumlichkeiten müssten von der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Die Gesprächsteilnehmer einigten sich, alle Stadtberger Musiklehrer wie auch "Jungmusiker" zu einem Gespräch einzuladen und die Anregungen zu besprechen.

Wunder würdigte die gute Zusammenarbeit mit der Kommune und zeigte sich darüber erfreut, auch in Zukunft wieder schöne Musikveranstaltungen auf die Beine stellen zu können. Der Wertschätzung seitens des Bürgermeisters und des Kulturreferats darf sich der neue Dirigent sicher sein. (AL)

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