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13.06.2009

Steine zerbrechen im Gefrierfach

Schwabmünchen Ziemlich nass ist der heutige Versuch von Paula Print - obwohl die Zeitungsente eigentlich mit trockenen Steinen experimentiert. Sie will wissen, ob sich massive Felsen so einfach zerbrechen lassen, wie es manchmal in der Natur passiert.

Für ihren Versuch braucht sie neben einem Kühlschrank mit Gefrierfach ein paar Sandsteine, Wasser und Plastikbeutel, die sie fest verschließen kann. Nun braucht die Zeitungsente ein wenig Geduld: Die Sandsteine legt Paula am Abend in eine Schüssel, gießt Wasser darüber und wartet eine Nacht lang ab.

Endlich: Am nächten Tag kann es weitergehen. Paula Print steckt einige der nassen Sandsteine in Plastikbeutel und verschließt sie sorgfältig. Diese Beutel kommen nun wiederum für eine Nacht ins Gefrierfach.

Und dann passiert Erstaunliches: Als Paula am nächten Tag die Steine aus der Tüte herausholt und untersucht, kann sie es kaum glauben: Die Sandsteine zerbrechen in kleine Teile.

Steine zerbrechen im Gefrierfach

Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus

"Wie ist das nur möglich?", überlegt sich die Zeitungsente und macht sich im Internet schlau. Dort liest sie, dass sich Wasser ausdehnt, wenn es gefriert. Der Sandstein nimmt Wasser auf, indem er es in den Lufträumen zwischen den Sandkörnern lagert. Nachdem Paula Print die Sandsteine in den Kühlschrank gelegt hat, ist das Wasser zu Eis gefroren und hat sich ausgedehnt.

In der Natur funktioniert das genauso. Dort läuft das Wasser in die Risse der Felsen, gefriert im Winter und lässt sie später auseinanderbrechen. Nach einiger Zeit sind dann aus den einstmals riesigen Felsen kleine Kieselsteine geworden. Und wenn Paula noch viel länger wartet, dann werden aus ihnen irgendwann winzig kleine Sandkörner.

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