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IHK Schwaben
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Innovationsregion Bayerisch-Schwaben

Foto: Rico Grund Photography

Bayerisch-Schwaben gehört zu den innovationsstärksten Räumen Europas. Dank einer Wirtschaft, die auf einem soliden Fundament fußt.

Dank dem Mut und der Offenheit der Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistung, die im Schulterschluss mit Wissenschaft und Forschung Zukunftsthemen anpacken. Und dank Menschen, die den Fortschritt mitgestalten. Wo geht die Reise hin? Wo stehen wir? Ein Überblick.

Wo Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren

Wissenschaft und Wirtschaft sind in Bayerisch-Schwaben eng verzahnt. Das gilt auch beim Thema Fachkräftesicherung. Mehr als 36.000 Studierende sind derzeit an den Hochschulen, Unis oder Studienzentren in der Region eingeschrieben. „Ein enormes Potenzial für die heimischen Unternehmen, wenn es uns gelingt, die jungen Absolventen hier zu halten“, sagt Nina Reitsam, IHK-Geschäftsfeld­leiterin Industrie & Innovation. Mit „Hands-on-Innovation“ schlägt die IHK Schwaben eine wichtige Brücke: indem sie Unternehmen und Studierende in spannenden Projekten frühzeitig zusammenbringt, Technologien aus den Hörsälen hinaus in die Firmen trägt und Betriebe mit der regionalen Forschung vernetzt. Was dabei entsteht? Clevere Lösungen vom digitalen Vertriebsassistenten bis zum Supply-Chain-Mapping. Und enge Kontakte der Unternehmen zu den High Potentials von morgen.

Start-ups made in Bayerisch-Schwaben

Kreative Macher, mutige Vorausdenker und entschlossene Anpacker – sie sitzen nicht nur in den Start-up-Hotspots. Sie sind auch zu finden zwischen Nördlingen und Sonthofen, zwischen Neu-Ulm und dem Wittelsbacher Land. 16 Technologie- und Gründerzentren in der Region bieten ihnen dafür optimale Voraussetzungen. Bayerisch-Schwaben hat sich gewandelt vom klassischen Produktionsstandort zur Heimat einer innovativen Start-up-Szene. Fast 13.500 Gründungen gab es allein im vergangenen Jahr. Darunter viele klassische Gründer, die im Haupt- oder Nebenerwerb in die berufliche Selbstständigkeit starteten. Auffällig: Der Anteil der Jungunternehmer mit innovativen Geschäftsideen nimmt stetig zu. „Gerade sie konnten in der Corona-Krise oftmals mit ihren Produkten und Lösungen punkten“, sagt Heide Becker, Leiterin des Beratungszentrums Recht und Betriebswirtschaft. Die IHK Schwaben unterstützt mit umfassenden Angeboten, Beratung, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten.

Wasserstoff auf dem Vormarsch

Ob als Kraftstoff für umweltschonende Mobilität, Raketentreibstoff oder Grundelement in Düngemitteln – Wasserstoff bietet bereits heute viele Einsatzmöglichkeiten. Und eine Eigenschaft, die uns beim Einsatz erneuerbarer Energien extrem voranbringen könnte: Wasserstoff kann als Speichermedium genutzt werden, um Schwankungen bei der Erzeugung von Strom aus Wind und Sonne zu verstetigen. In Bayerisch-Schwaben entstehen derzeit überall Initiativen, um die Technologie voranzutreiben. Impulse kommen aus der Wirtschaft, aus der Wissenschaft, aus grenzüberschreitenden Projekten oder durch die Innovationskraft der Technologie-Achse Süd. „Es ist spannend zu sehen, wie sich in der Region so viele Akteure gemeinschaftlich aufmachen“, sagt IHK-Expertin Kristin Wirth. Die IHK Schwaben unterstützt mit einem Netzwerk, zu dessen Treffen bis zu 130 Teilnehmer kommen.

Künstliche Intelligenz: Fachforum für Experten und Laien

Lange waren Unternehmen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz zurückhaltend. 2019 haben deutschlandweit nur 5,8 Prozent aller Unternehmen KI-Anwendungen eingesetzt. In Bayerisch-Schwaben gab es einige Vorreiter. In der Breite zeigten sich die Unternehmen aber eher abwartend, obwohl viele die Potenziale dieser Technologie erkannt haben. „Die Erfahrungen der Corona-Krise, aber auch die Ankündigungen der Politik, den Wirtschaftsraum Augsburg zum Zentrum für Künstliche Intelligenz zu machen, haben den Blick verändert“, sagt Anna Kilger, IHK-Digitalisierungsmanagerin. Künstliche Intelligenz ist ein Megathema. Die IHK Schwaben bietet neben zahlreichen Netzwerken mit der AI Convention seit Jahren ein anerkanntes Fachforum, in dem KI-Experten, Unternehmer, Start-ups und Wissenschaftler aus ganz Deutschland zusammenkommen. Auch 2022.

So werden Fachkräfte zu digitalen Experten

Es reicht nicht, beim Thema Digitalisierung nur über Technologien und Infrastruktur zu sprechen. Mindestens genauso wichtig sind die Menschen, die Experten für die digitale Welt. 4.800 Ausbildungsbetriebe in Bayerisch-Schwaben sorgen dafür, dass wir über diese Experten verfügen. Die Region ist seit Jahren eine Hochburg der dualen Berufsausbildung. Digitale Aspekte spielen dabei eine immer größere Rolle. So entstanden neue Berufsbilder, an die vor Jahren kaum jemand gedacht hat. Der/die Kaufmann/-frau für E-Commerce zum Beispiel. Etablierte Ausbildungsberufe, u. a. im Bereich der IT, wurden an aktuelle Anforderungen angepasst. Programme wie die DigiScouts, bei denen Azubis zu digitalen Botschaftern im Unternehmen werden, machen die duale Ausbildung attraktiv. „Wir bereiten die jungen Menschen auf die veränderte Arbeitswelt vor und bilden die Anforderungen der Wirtschaft ab“, erklärt Wolfgang Haschner, Leiter Berufliche Bildung bei der IHK Schwaben.

In einer sich rasant verändernden Berufswelt kommt es zudem auf die stetige Qualifizierung von Mitarbeitern an. Die berufliche Weiterbildung hat in den vergangenen Jahren in Bayerisch-Schwaben stark an Bedeutung gewonnen. 80 Prozent der Unternehmen fördern laut einer IHK-Umfrage die betriebliche Weiterbildung durch die Übernahme von Kosten oder die Freistellung der Mitarbeiter. Dabei stehen digitale Skills – von Grundlagen des Codings bis zu Leadership-Methoden im Remote-Modus – hoch im Kurs.


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