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Sporthilfe

26.02.2018

20000 Euro pro Goldmedaille

Maria Höfl-Riesch

So viel Geld erhalten die erfolgreichen Olympiasportler

Mit der Rekordsumme von mehr als 750000 Euro wird die Deutsche Sporthilfe die vielen Olympia-Erfolge der deutschen Wintersportler in Pyeongchang honorieren. Sporthilfe-Chef Michael Ilgner erklärte am Sonntag in einer Mitteilung, dieser Betrag spiegele das äußerst erfolgreiche Abschneiden der von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten wider. Mit 14 Mal Gold sowie zehn Silber- und sieben Bronzemedaillen hatte das deutsche Team in Südkorea Platz zwei in der Nationenwertung hinter Norwegen belegt.

Die Sporthilfe verwies darauf, dass auch Prämien für die Plätze vier bis acht gezahlt werden. Für Gold gibt es 20000 Euro, für Silber 15000 Euro und für Bronze 10 000 Euro. Hat ein Athlet mehrere Medaillen geholt, wird allerdings nur der größte Erfolg prämiert. Nach den Winterspielen in Sotschi vor vier Jahren hatte die Sporthilfe nur knapp 550000 Euro ausschütten müssen. 2014 waren die deutschen Sportler mit 19 Medaillen deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Nach Meinung von Ex-Skistar Maria Höfl-Riesch sollten Sportler für ihre Goldmedaille neben dem Geld der Deutschen Sporthilfe zusätzlich noch einen Betrag vom Internationalen Olympischen Komitee bekommen. „Ich finde, das IOC sollte da auch noch was zahlen. Es steckt sehr viel Geld hinter dem Ganzen. Entweder sollte man den Athleten etwas zahlen oder zumindest die Werberichtlinien lockern“, sagte die dreimalige Olympiasiegerin und Ex-Skirennfahrerin der Bild. Athleten dürfen bei Olympia ihre Sponsoren nicht wie im Weltcup auf Helmen, Rennanzügen oder der Kleidung zeigen. „Das ist altbacken“, meinte Höfl-Riesch. (dpa)

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