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Ausraster im Netz: Franck Ribéry schadet sich selbst

Kommentar Von Tilmann Mehl
07.01.2019

Franck Ribéry ist ausgerastet, nachdem er massive Kritik für einen Beitrag auf Twitter geerntet hatte. Damit verspielt er seine Chance auf eine Zukunft beim FC Bayern.

Franck Ribéry hat sich selbst am meisten geschadet. Ein mit Blattgold überzogenes Steak zu verzehren, ist seine Privatsache. Wenn er auf die folgende Kritik aber mit üblen öffentlichen Beleidigungen reagiert, muss der FC Bayern eingreifen. Der Verein hat das auf die einzig logische Art gemacht und den Franzosen mit einer hohen Geldstrafe belegt.

Ribérys Entgleisungen im Netz wären für eine Suspendierung ausreichend

Die allein wird Ribéry kaum stören. Allerdings hat er mittlerweile die Chance verspielt, im Anschluss an seine Karriere – in welcher Position auch immer – von den Münchnern weiterbeschäftigt zu werden. Zu lange ist die Liste an Verfehlungen, als dass jener Verein, der noch vor wenigen Monaten die große Moralkeule schwang, Ribéry in einer exponierten Position nach Karriereende anstellt.

Die Entgleisungen, die er sich leistete („F... eure Mütter“) wären auch für eine Suspendierung ausreichend. Der FC Bayern ist aber nicht der Etikette verpflichtet, sondern dem Erfolg. Für den ist der Spieler Ribéry immer noch ein wichtiger Faktor. Der 35-Jährige war lange Zeit eines der beliebtesten Mitglieder der Bayern-Familie. Diesen Platz ist Ribéry mittlerweile los. Das ist es, was ihn wirklich treffen wird.

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Die Diskussion ist geschlossen.

07.01.2019

Die Äußerungen von Präsident Hoeneß waren nicht von "minderer" Qualität beim FC Bayern erreicht man wahrscheinlich nur Top Positionen mit populistischen Aussagen! Das ist eben die wir san wir Denkweise und wo wir san, is oben.

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