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Fanproteste 2017
29.12.2017

Experte Gabriel sieht Fan-Dialog mit dem DFB auf einem guten Weg

Michael Gabriel ist Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS). Er hofft, dass die Gespräche zwischen Verbands- und Fanvertretern erfolgreich fortgesetzt werden.
Foto: Frank Rumpenhorst, dpa

Nach heftigen Fanprotesten im Jahr 2017 sieht der Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), Michael Gabriel, vielversprechende Signale bei Anhängern und Verbänden.

Ultras brachten ihren Unmut gegenüber dem DFB mit mitunter heftigen Fanprotesten im Jahr 2017 zum Ausdruck . Die Fans protestierten gegen Korruption, Halbzeitshows, Auslandsvermarktung, Sportgerichtsbarkeit und Aufweichung von 50+1 seitens des Verbands.

Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), sieht Anhänger und Verbände mittlerweile auf einem guten Weg. Es gebe "vielversprechende Signale vom DFB und der DFL wie auch vonseiten der Fans", sagte Gabriel der Deutschen Presse-Agentur.

Gabriel hofft auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Gespräche zwischen Fans und Verband

Es sei wichtig, die Interessen der Fans zu berücksichtigen: "Ohne die Leidenschaft seiner Fans wäre der Fußball nämlich nichts." Hinter der brachialen Parole "Krieg dem DFB" verbirgt sich laut Gabriel der Wunsch, "stärker einbezogen zu werden."

Der KOS-Leiter hofft, dass die zuletzt geführten Gespräche zwischen Verbands- und Fanvertretern erfolgreich fortgesetzt werden. "Ich würde mir wünschen, dass der Weg des intensiven Dialogs und einer besseren Einbindung der Faninteressen, wie er gerade von DFB und DFL beschritten worden ist, auch dann weiter verfolgt wird, sollte es mal einen negativen Vorfall geben", sagte er.

"Nur dann werden die Verbände als glaubwürdig empfunden und kann gegenseitiges Vertrauen wieder wachsen." Allen müsse allerdings klar sein, "dass es ein langer Weg ist".  (dpa)

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