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Biathlon in Oberhof

11.01.2019

Frauen glücklos bei Biathlon-Auftakt, Männer wollen es besser machen

Arnd Peiffer und die Biathlon-Herren wollen in Oberhof ein besseres Ergebnis als die Biathletinnen erreichen.
Bild: Hendrik Schmidt (dpa)

Ohne Laura Dahlmeier landen die deutschen Biathletinnen in Oberhof nur auf den hinteren Plätzen. Bei den Männern ist der Start von Erik Lesser fraglich.

In Abwesenheit von Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier haben die deutschen Biathletinnen zum Auftakt des Heim-Weltcups in Oberhof enttäuscht. Im Sprint über 7,5 Kilometer war Karolin Horchler als 34. noch die Beste. Die 29-Jährige leistete sich einen Schießfehler und hatte im Ziel 1:28,2 Minuten Rückstand auf die fehlerfreie Lisa Vittozzi aus Italien. Platz zwei sicherte sich die Französin Anais Chevalier vor der schwedischen Olympiasiegerin Hanna Öberg.

Biathlon: Ohne Laura Dahlmeier läuft nichts

Während Dahlmeier noch immer nicht richtig fit ist und womöglich in der kommenden Woche bei den nächsten Heimrennen in Ruhpolding zurückkehrt, lieferten ihre Teamkolleginnen das schwächste Ergebnis des WM-Winters ab. Zweitbeste deutsche Skijägerin im Thüringer Wald wurde Denise Herrmann (4 Fehler) auf Rang 36. Franziska Hildebrand (2) beendete das erste Rennen des neuen Jahres auf Platz 40. „Es war einfach richtig schlecht heute von mir am Schießstand, das fuchst mich wirklich. Das Endergebnis stellt mich absolut nicht zufrieden“, sagte Preuß im ZDF. Preuß landete auf Platz 45.

Die Frauen sind weiter zu abhängig von Dahlmeier. Bei ihrem Comeback kurz vor Weihnachten hatte die Doppel-Olympiasiegerin den bislang einzigen Podestplatz für das Damen-Team in diesem Winter geholt. In Oberhof fehlt die 25-Jährige genau wie die dreimalige Weltmeisterin Vanessa Hinz. Am Montag soll wohl eine Entscheidung fallen, ob sie in Ruhpolding wieder dabei sind.

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Startete nicht in Oberhof: Laura Dahlmeier.
Bild: Luboš Pavlíèek/CTK (dpa)

Deutsche Biathleten wollen in erfolgreichen Heim-Weltcup in Oberhof starten

Ex-Weltmeister Erik Lesser hofft derweil, im Männer-Sprint am Freitag (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) wieder angreifen zu können. Ganz schmerzfrei ist der 30-Jährige nach anhaltenden Rückenproblemen aber noch nicht. Die Männer um Arnd Peiffer hoffen jedenfalls, erfolgreicher in den Heim-Weltcup starten zu können. Sechs Männer sind für das deutsche Team in Oberhof am Start, Arnd Peiffer hat sich für den Wettkampf viel vorgenommen, wie er der ARD verriet. Mit Oberhof dürfte Peiffer positive Erinnerungen verbinden, hier gewann er im Jahr 2012 bereits einen Wettkampf.

Biathlon-Superstar Ole Einar Björndalen glaubt derweil nicht an eine langanhaltende Krise im deutschen Damen-Team. "Es ist etwas überraschend", sagte der vom aktiven Sport zurückgetretene Norweger nach der Sprint-Pleite der deutschen Skijägerinnen in Oberhof. Über die 7,5-Kilometer war Karolin Horchler (1 Fehler) in Abwesenheit von Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier am Donnerstag als 34. beste deutsche Biathletin.

"Früher waren die Deutschen eine sehr starke Nation - aber im Biathlon geht es rauf und runter. Jetzt sind sie im Tief, ich denke das wird bald vorbei sein", sagte der Rekord-Olympiasieger und Weltmeister. In der Nationenwertung ist das deutsche Damen-Team momentan Sechster. (dpa)

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