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FC Augsburg

21.12.2015

Gegen Alexander Esswein wird nach "Vogel" ermittelt

Nach einem harmlosen Zweikampf zwischen Alexander Esswein und Aaron Hunt und dann dem Freistoß für den HSV konnte Esswein nicht an sich halten.
Bild: Tayduclam Witters

Alexander Esswein vom FC Augsburg droht Ärger. Er hatte beim Spiel gegen den HSV am Samstag dem Schiedsrichter den "Vogel" gezeigt.

Alexander Esswein vom FC Augsburg droht Ärger. Als Schiedsrichter Bastian Dankert am Wochenende nach einem eher harmlosen Zweikampf zwischen Aaron Hunt und Augsburgs Innenverteidiger Ragnar Klavan (52.) auf Freistoß für den Hamburger SV entschied, wollte sich Esswein nicht mit dieser Entscheidung abfinden. Er moserte munter drauflos. Als Dankert sich abwendete, schimpfte ihm Esswein lautstark hinterher - und bekam dafür postwendend die gelbe Karte. Was Dankert allerdings nicht gesehen hatte war, dass Esswein ihm auch den Vogel gezeigt hatte.

FC Augsburg: Alexander Esswein zeigt Schiedsrichter Dankert den Vogel.
Bild: Screenshot

FCA-Spieler Alexander Esswein muss Stellung nehmen

Diese Aktion blieb ungeahndet - noch. Denn der DFB-Kontrollausschuss hat gegen Alexander Esswein ein Ermittlungsverfahren "wegen des Verdachts eines krass sportwidrigen Verhaltens" eingeleitet. Der Spieler sei im ersten Schritt angeschrieben und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert worden, teilte der DFB unserer Zeitung mit.   

Nach Vorliegen und Auswertung der Stellungnahme werde der Kontrollausschuss über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden. Mögliche Rechtsfolgen für den Spieler seitens des DFB-Sportgerichts ergäben sich aus der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB. Unter Paragraph 8 e steht dort als Strafmaß für Beleidigung oder Bedrohung des Schiedsrichters während des Spiels eine "Sperre von zwei Wochen bis zu drei Monaten, in leichteren Fällen Sperre von mindestens einer Woche". Anstelle einer "Sperrstrafe" könne auch eine Geldstrafe verhängt werden. (AZ)

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Die Diskussion ist geschlossen.

23.12.2015

Ja mei, Herr Esswein! Das tut man einfach nicht - doch nicht bei dem Gehabe rund um die Bundesliga und den dazugehörigen Ordnungsregeln.

Die meisten der glattgebügelten und gecasteten Profis und des Spielfeldrand-Gefolges haben dies verrinnerlicht; die stereotypen Aussagen auf Pressekonferenzen, in Interviews vor und insbesondere nach den Spielen, die Vorstellungsrunden von neuen Trainern/Spielern bringen dieses meist auf den Punkt.

Die gute alte Zeit der Strassenfussballer - solcher mit Ecken und Kanten - ist halt vorbei. Das macht sich übrigens bei den Profis auf dem Gehlatszettel üppigst bemerkbar.

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21.12.2015

Hier mit diesem Vopin von Esswein werden Alle nur erdenklichen Fernseh Bilder herangezogen, dann aber auch bitte, wenn die Herren in SCHWARZ eklatante Fehlentscheiden von sich geben.
Da heisst es nach Abpiff das war eine Tatsachenendscheidung , dann auch bitte in diesem Fall.
(Gleichheitsprinzip)

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