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Fußball

20.05.2020

Teures Nachspiel: FC Seoul muss für Sexpuppen auf der Tribüne zahlen

Der FC Seoul muss für die Platzierung von Sexpuppen als Zuschauerattrappen eine hohe Geldstrafe zahlen.
Bild: Ryu Young-Suk, YONHAP via AP, dpa

Für den Fußballverein FC Seoul haben die Sexpuppen in seinem Stadion ein teures Nachspiel. Der Verein hatte sie als Attrappen auf die Ränge gesetzt.

Der südkoreanische Fußball-Erstligist FC Seoul muss für die Platzierung von Sexpuppen als Zuschauerattrappen während eines Heimspiels vor leeren Rängen eine saftige Geldstrafe zahlen. Der Verband habe gegen den Verein eine Disziplinarstrafe in Höhe von 100 Millionen Won (etwa 74.400 Euro) verhängt, teilte ein Sprecher der K-League in Seoul am Mittwoch mit. Der FC Seoul habe kurz nach dem Beschluss erklärt, der Verein wolle die Strafe "bescheiden akzeptieren", berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.

Sexpuppen im Stadion: Fans des FC Seoul sind verärgert

Die Aktion des Hauptstadtvereins hatte zahlreiche Fans verärgert. Die menschenähnlichen Figuren, die der Verein am vergangenen Sonntag beim Geisterspiel gegen den Gwangju FC (1:0) auf Sitzen im Seouler WM-Stadion installiert hatte, stellten sich als weibliche Sexpuppen heraus. Wegen des Coronavirus-Ausbruchs finden die Meisterschaftsspiele der K-League derzeit ohne Zuschauer statt.

Der Verein war nach eigenen Angaben davon ausgegangen, dass es sich um Schaufensterpuppen gehandelt habe. Sie sollten die Atmosphäre im Stadion auflockern. Vor dem Match habe der Lieferant betont, "die Puppen haben keine Verbindung mit Erwachsenenspielzeug". Der FC Seoul räumte aber ein, dass keine genaue Überprüfung bei der Installierung der Figuren stattgefunden habe und dass diese tatsächlich von einem Sexpuppen-Hersteller stammten, hieß es. 

Teures Nachspiel: FC Seoul muss für Sexpuppen auf der Tribüne zahlen

FC Seoul entschuldigt sich für Sexpuppen auf der Stadion-Tribüne

Der Club entschuldigte sich bei den Fans. Bei den Untersuchungen der Liga ging es auch darum, ob der Verein gegen die Regeln zu verbotener Werbung verstoßen und dem Image der K-League geschadet hat. (dpa)

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