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Managerspiel 2019/20

14.01.2020

Tipps und Schnäppchen: Die Wintertransfers fürs Kicker-Managerspiel

Im Gegensatz zu Bayern-Trainer Hansi Flick haben Spieler des Kicker Managerspiels eine große personelle Auswahl.
Bild: Peter Kneffel, dpa

Im Kicker-Bundesliga-Managerspiel 2019/20 steht die Winterpause an - Zeit, um Transfers zu tätigen. Doch welche nur? Wir geben Tricks und Geheimtipps.

Winterpause in der Bundesliga - das bedeutet auch Transferzeit. Doch nicht nur die echten Bundesliga-Klubs haben nun die Möglichkeit, ihren Kader umzubauen - auch im Kicker Managerspiel gibt es in der Interactive-Variante die Möglichkeit, Spieler zu holen und zu verpflichten. Zur Erklärung: Jeder Spieler der Bundesliga hat einen im Vorfeld festgelegten Marktwert. Die Spieler haben ein virtuelles Budget von 42,5 Millionen Euro, anhand dessen sie ihren Kader zusammenstellen. Einmalig gibt es in der Winterpause die Möglichkeit, Änderungen am Kader vorzunehmen.

Im Gegensatz zu den echten Kaderplanern ist die Anzahl der Spieler, die verkauft und neu verpflichtet werden darf, aber festgelegt: Vier Spieler dürfen verkauft, ebenso viele Kicker dürfen neu verpflichtet werden. Welches Budget man für Neuverpflichtungen zur Verfügung hat, ergibt sich aus dem gesammelten Marktwert der Abgänge. Ob große Sprünge drin sind, ist also von Kader zu Kader unterschiedlich.

Die Frage, welche Spieler man sich zulegt, könnte relativ leicht beantwortet sein - schließlich lassen sich die Spieler auf der Homepage des Managerspiels nach den in der Hinrunde erzielten Punkten sortieren. Ob das Budget reicht, ist aber eine andere Frage - umso wichtiger sind Schnäppchen. Die wichtigsten Tipps und Tricks zur allgemeinen Kaderplanung haben wir in diesem Artikel zusammengefasst , so dass wir uns diesem Artikel ausschließlich den Schnäppchen widmen werden.

Torhüter

Hat vorerst das Vertrauen von Schalke-Coach David Wagner: Markus Schubert.
Bild: Tim Rehbein/dpa
 

Markus Schubert (FC Schalke 04) Der bisherige Schalke-Torwart Alexander Nübel hat in der Winterpause bekanntlich für Aufsehen gesorgt, weil er seinen Wechsel zum FC Bayern nach Saisonende bekannt gegeben hatte. Seitdem wurde der ehemalige U21-Keeper als Kapitän abgesetzt. Ob er seinen Stammplatz verliert, scheint derzeit alles andere als ausgeschlossen: Beim 4:0-Testspielsieg von S04 beim Hamburger SV kam Nübel nicht zum Einsatz - stattdessen bekamen die anderen beiden Schalke-Torhüter Michael Langer und Markus Schubert Einsatzzeiten. Derzeit spricht vieles dafür, dass Schubert Nübels Platz im Schalke-Tor dauerhaft einnehmen wird. Sicher ist: In den ersten beiden Spielen wird der 21-Jährige, der schon in der Hinrunde bei seinen Einsätzen einen guten Einruck hinterlassen hat, spielen, weil Nübel noch rotgesperrt ist. Bislang setzt Schalke-Coach Wagner klar auf Schubert. Der ist für eine Million Euro zu haben - für den Stammkeeper von Schalke ein Schnäppchen.

Michael Esser und Philipp Pentke (TSG Hoffenheim) Bei den Kraichgauern musste Stammkeeper Oliver Baumann am Meniskus operiert werden und fällt vier bis sechs Wochen aus. Weil auch die Nummer drei der TSG, Alexander Stolz, mit einer Ellnbogenverletzung ausfällt, hatte Hoffenheim bislang nur den ehemaligen FCA-Keeper Philipp Pentke zur Verfügung. Bei der TSG holte man nun Michael Esser von Hannover 96. Der hat zwar bei den Niedersachsen bislang nur ein Saisonspiel hinter dem ehemaligen Nationalkeeper Ron-Robert Zieler gemacht, hat aber in der Bundesliga schon bei Darmstadt und im 96-Tor seine Qualität gezeigt. Sein Preis liegt bei 1,8 Millionen Euro. Auch Pentke ist eine Überlegung wert, er kostet schließlich nur 0,8 Millionen Euro.

Abwehr

Ismail Jakobs (1. FC Köln) Wer auf der Suche nach einem kostengünstigen Abwehrspieler ist, kommt an dem 20-jährigen Kölner nicht vorbei. Gerade mal 0,2 Millionen Euro kostet der Außenverteidiger, der seit sechs Spielen Stammkraft beim Aufsteiger und damit eine der Symbolfiguren des Kölner Höhenflugs ist. Die Noten schwanken zwar noch ein bisschen - dass Jakobs aber auch gut für Tore ist, zeigte er beim 4:2-Sieg in Frankfurt, wo er einen Treffer beisteuerte.

Die Paderborner Sebastian Schonlau (r) und Luca Kilian freuen sich über den Sieg.
Bild: Carmen Jaspersen (dpa)

Luca Kilian (SC Paderborn) Gerade mal 0,5 Millionen Euro muss man für das 20-jährige Abwehrtalent hinlegen - dafür gibt es einen Spieler, der seit dem 6. Spieltag jede Bundesligasekunde mitgemacht hat. Der deutsche Juniorennationalspieler machte in (fast) allen Spielen eine gute Figur, verdrängte  Kapitän Strohdieck - lediglich beim 0:3 bei der TSG Hoffenheim sah er nicht gut aus. Wenn sich der ehemalige Dortmunder noch steigert, ist das Geld gut angelegt.

Christian Groß (Werder Bremen) Mit 30 Jahren gab der Bremer sein Debüt in der Bundesliga. Groß profitierte vom Bremer Verletzungspech und machte insgesamt neun Hinrundenspiele. Wird auch in der Rückrunde zu seinen Einsätzen kommen - für 0,6 Millionen Euro auch eine günstige Alternative.

Kann nach Auffassung von Sportdirektor Hasan Salihamidzic ein ganz Großer beim FC Bayern werden: Alphonso Davies.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Alphonso Davies (FC Bayern München) Die Entdeckung des FC Bayern in der Hinrunde. Ist zwar mit 2,3 Millionen Euro nicht allzu günstig - ist aber beim FC Bayern gesetzt, solange David Alaba in der Innenverteidigung gebraucht wird. Kann auch im Mittelfeld spielen und ist torgefährlich. Macht der 19-Jährige in der Rückrunde noch einen Entwicklungsschritt, ist sein Marktwert ein Spottpreis.

Mittelfeld

Eine Rennmaschine für den FC Augsburg: Noah Sarenren Bazee (rechts).
Bild: Klaus Rainer Krieger

 

Noah Sarenren Bazee (FC Augsburg) Sich in einer erfolgreichen Mannschaft, wie es der FC Augsburg zum Ende der Hinrunde war, einen Stammplatz zu holen, ist keine einfache Sache. Der vor der Saison von Hannover 96 verpflichtete Deutsch-Nigerianer hat aber das Zeug, in der Rückrunde zu einer der Überraschungen zu werden. FCA-Trainer Martin Schmidt gilt als ausgewiesener Fan des Flügelflitzers und adelte ihn vor Saisonbeginn als "Dembélé Deutschlands". Schmidt hatte zugleich immer betont: Erst in der Rückrunde werde der 23-Jährige nach seiner überstandenen Verletzung eine Option für die Startelf werden. Das Trainingslager konnte Sarenren Bazee komplett mitmachen - keine schlechten Voraussetzungen, um im Rennen um die Stammplätze mitzumischen. Für eine Million Euro gibt es den Außenbahnflitzer. Im Testspiel gegen den FC Bayern II machte Sarenren Bazee schon mal mit einem Doppelpack auf sich aufmerksam.

Michael Gregoritsch (FC Schalke 04) Dass der ehemalige FCA-Spieler nach einer desaströsen Hinrunde (sechs Einsätze ohne Torbeteiligung) eine Option beim Tabellenfünften Schalke sein könnte, zu dem er auf Leihbasis gewechselt war - davon war eher nicht auszugehen. In den ersten Tagen bei den Königsblauen machte der Österreicher aber eine gute Figur, glänzte als Torschütze beim Test gegen den HSV. Auch Schalke-Trainer Wagner ist voll des Lobes über seinen Neuzugang. Gregoritsch ist mit einem Marktwert von 2,6 Millionen Euro zwar kein klassisches Schnäppchen - für Manager, die etwas riskieren wollen und ohnehin etwas Kleingeld zur Verfügung haben, ist er aber eine interessante Personalie.

Amine Harit (FC Schalke 04) ist hier eigentlich nur der Vollständigkeit halber aufgelistet - die Spieler nach Punkten sortieren kann ja jeder. Hiermit Für vergleichsweise geringe 2,2 Millionen Euro sollte sich eigentlich jeder den nach Punkten besten Mittelfeldspieler der Hinrunde holen.

Sturm

Dong-Won Ji (FSV Mainz 05) Die gesamte Hinrunde hatte der Südkoreaner verletzungsbedingt verpasst - nun ist er wieder fit und bei den Mainzern eine echte Alternative in der ohnehin nicht sonderlich stark bestückten Offensive. Für 1,5 Millionen Euro zu haben.

Benjamin Goller (Werder Bremen) Wegen der enormen Personalnot der Bremer kam der 21-Jährige in der Hinrunde bereits zu neun Einsätzen, davon zwei von Beginn an. Auch wenn in der Rückrunde einige verletzte Spieler noch zurück kehren, ist Goller für einen Preis von 0,3 Millionen Euro ein Pflichtkauf für alle Manager, die nach einem günstigen Stürmer suchen.

Joshua Zirkzee startete beim FC Bayern München durch.
Bild: Matthias Balk/dpa

Joshua Zirkzee (FC Bayern) Das Wunderkind der Münchner: Traf in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause jeweils kurz nach seiner Einwechslung - beide Tore waren entscheidend. Angesichts der Personalnot des FC Bayern und der Frage, ob Robert Lewandowski nach seiner Leisten-OP sofort wieder Topform erreicht, ist Zirkzee zu einem Preis von einer Million Euro eine preiswerte Personalie. Spielpraxis dürfte der Niederländer auf alle Fälle erhalten.

Leon Dajaku (FC Bayern) Und noch ein Münchner - diesmal sogar für nur 0,4 Millionen Euro. Auch Dajaku profitierte vom dünnen Kader der Münchner. Weil die Verletzungssorgen der Bayern nicht wirklich geringer werden und viele englische Wochen anstehen, könnte auch Dajaku seine Spiele bekommen. (eisl)

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