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VfB Stuttgart
11.10.2018

Mutig aus dem Keller

Markus Weinzierl hat Vertrauen in seinen Kader.
Foto: dpa

Der neue Trainer Markus Weinzierl hat für einen seiner Spieler eine zentrale Rolle vorgesehen

Zehn Tage vor der ersten Bewährungsprobe gegen Borussia Dortmund ging es Markus Weinzierl als neuen Trainer des VfB Stuttgart vor allem um Zuversicht und Optimismus. „Natürlich ist die Konstellation so, dass der VfB 18. ist und der Tabellenführer kommt. Aber man kann als Tabellenletzter den Tabellenführer auch schlagen. Ich sehe mehr die Chance als alles andere“, sagte der 43 Jahre alte Bayer bei seiner Vorstellung.

38 Minuten lang präsentierte er sich mit weißem Hemd, dunklem Anzug und Dreitagebart den Medien. Seine Kernbotschaft: „Der Kader ist gut und sicher nicht so wie der aktuelle Tabellenstand.“ Als Nachfolger des am Sonntagmorgen freigestellten Tayfun Korkut soll der Ex-Coach des FC Augsburg und vom FC Schalke 04 die Schwaben schnell aus dem Tabellenkeller führen. „Es wird wieder unser Ziel sein, ins gesicherte Mittelfeld zu kommen. Das war zu Beginn der Saison unser Ziel und ist auch jetzt wieder unser Ziel“, betonte Sportvorstand Michael Reschke.

Der Start für Weinzierl hat es in sich: Am 20. Oktober kommt Dortmund, eine Woche danach folgt die Auswärtspartie beim Champions-League-Teilnehmer Hoffenheim. Über konkrete Maßnahmen und Umstellungen im Vergleich zu den vergangenen Partien des VfB wollte Weinzierl vor seiner ersten Trainingseinheit am Nachmittag nicht im Detail reden. Seine Herangehensweise aber ist nach 15 Monaten ohne Job klar: „Wir wollen mit Mut in allen Bereichen raus aus der Tabellensituation kommen.“

Vor rund 200 Zuschauern hielt Weinzierl eine etwa einminütige Ansprache, redete dann unter vier Augen mit Gonzalo Castro und ließ danach Passübungen mit Torabschluss üben. In seinen Überlegungen spielt ein Stürmer eine zentrale Rolle. „Wenn ich Mario Gomez da vorne drin habe, dann muss ich ihn auch in Szene setzen“, betonte Weinzierl. Tore des Ex-Nationalspielers und damit einhergehende Siege würden auch Reschke helfen. Weinzierl ist der zweite neue Trainer seiner 14 Monate währenden Amtszeit in Stuttgart.

Kritik erntete Reschke aber weniger für die Trennung an sich, als vor allem für seine Lüge unmittelbar nach dem 1:3 gegen Hannover 96 am vergangenen Samstag. Da hatte er in Interviews behauptet, es gebe keine Trainerdiskussion und er glaube an die personelle Konstellation mit Tayfun Korkut als Cheftrainer. (dpa)

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