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Amtsantritt verschoben
13.01.2022

Bundesregierung erteilt Mayer keine Freigabe für DOSB-Amt

CSU-Politiker Stephan Mayer wird erst Ende des Jahres Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Foto: Marius Becker/dpa

Der CSU-Politiker Stephan Mayer kann sein Amt als Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes vorerst nicht antreten.

Wie ein Regierungssprecher auf dpa-Anfrage mitteilte, ist dem früheren Parlamentarischen Staatssekretär die Ausübung des Ehrenamtes für die Dauer von zwölf Monaten nach Ende seiner Tätigkeit im Bundesinnenministerium untersagt worden. Dies habe die Bundesregierung in ihrer Sitzung am 5. Januar beschlossen.

Damit wird Mayer, der im BMI für den Spitzensport zuständig gewesen ist, erst Ende des Jahres den Posten des Vizepräsidenten im DOSB übernehmen können. Er war am 4. Dezember 2021 bei der Mitgliederversammlung des Dachverbandes gewählt worden. Zuvor galt er als einer der Bewerber für das Amt des DOSB-Präsidenten, verzichtete aber auf eine Kandidatur. In der neuen Legislaturperiode ist der 49-Jährige sportpolitischer Sprecher der Unionsfraktion und Mitglied im Sportausschuss des Bundestages.

"Da mir zum jetzigen Zeitpunkt weder ein offizieller Bescheid der links-liberalen Bundesregierung noch eine betreffende Begründung in dieser Angelegenheit vorliegen, kann ich beim besten Willen in der Angelegenheit keine Stellung beziehen", sagte Mayer. "Ich halte es allerdings für einen unerhörten und befremdlichen Vorgang, dass offenkundig Medienvertreter seitens der Bundesregierung vor mir als unmittelbar Betroffenen hinsichtlich der Entscheidung zu einer Karenzzeit informiert werden."

© dpa-infocom, dpa:220113-99-695963/3 (dpa)

Kurzporträt von Stephan Mayer auf bundestag.de

Homepage von Stephan Mayer

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