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Augsburger Panther: Kommentar: Die Kritik an Schiedsrichtern lenkt von eigenen Fehlern ab

Augsburger Panther

Kommentar: Die Kritik an Schiedsrichtern lenkt von eigenen Fehlern ab

Andreas Kornes
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    Auf die DEL-Schiedsrichter kommt während eines Spiels viel Arbeit zu.
    Auf die DEL-Schiedsrichter kommt während eines Spiels viel Arbeit zu. Foto: Britta Pedersen, dpa

    Das Spiel gegen Mannheim hätten die Panther vermutlich auch dann verloren, wenn ihnen der Anschlusstreffer zum 1:2 nicht aberkannt worden wäre. Sicher weiß das aber niemand. Vielleicht hätte das Tor die Statik der Partie grundlegend verändert. Vielleicht hätten die Panther frischen Mut geschöpft. Vielleicht hätten die Adler das Zittern bekommen. Unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

    Sicher ist nur, dass die Schiedsrichter mit einer Fehlentscheidung massiv in das Spiel eingegriffen haben. Genau das soll nicht passieren. Die besten Schiedsrichter sind die, die man nicht wahrnimmt.

    Der Job der Schiedsrichter ist nicht leicht

    Trotzdem sei an dieser Stelle zur Ehrenrettung der Männer in den gestreiften Trikots aufgerufen. In Sekundenbruchteilen müssen sie Situationen bewerten, die selbst Experten erst in sieben Zeitlupen sehen wollen, ehe sie ein Urteil abgeben. Natürlich wird niemand gezwungen, den Job zu machen. Ohne diese Männer würde das Spiel aber nicht funktionieren. Mit Kritik gehen die Verantwortlichen wohltuend konstruktiv und offen um. Ändert nichts an der falschen Entscheidung, macht aber Hoffnung auf Besserung.

    Schiedsrichter sind Menschen, Menschen machen Fehler. Spieler und Trainer machen in jeder Partie reihenweise Fehler. Ausgelassen wird sich aber gern über den einen des Referees. Das ist wunderbar bequem, denn es lenkt von den eigenen Verfehlungen ab. Was würden sie nur machen, wären die Schiedsrichter plötzlich fehlerfrei?

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