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AEV

03.01.2020

Augsburger Panther kassieren eine Niederlage, die schmerzt

Panther-Torwart Olivier Roy hatte einen fast perfekten Arbeitstag in Wolfsburg. Erst in der Verlängerung wurde er bezwungen.
Bild: Jan Huebner/taeger

Gegen Wolfsburg war die Mannschaft von Tray Tuomie haushoch überlegen, verpasste es aber trotz bester Gelegenheiten, einen Treffer zu erzielen.

Die Augsburger Panther haben in Wolfsburg eine komplett unnötige 0:1-Niederlage (0:0, 0:0, 0:0, 0:1) nach Verlängerung kassiert. Schon in Berlin war ein gutes Auswärtsspiel nicht belohnt worden. Diesmal spielte die Mannschaft von Tray Tuomie noch besser und war haushoch überlegen, verpasste es aber trotz bester Gelegenheiten, einen Treffer zu erzielen.

Das galt vor allem für das erste Drittel der Augsburger. Läuferisch stark. Aggressiv in der Defensive, kreativ in der Offensive. Die Gastgeber konnten diesen Panthern nur wenig entgegensetzen. Grizzlys-Torwart Felix Brückmann hatte alle Hände voll zu tun, 17:7 lautete die Schussstatistik nach 20 Minuten. Allein ein Tor fehlte. Simon Sezemsky und Steffen Tölzer hatten nur das Gestänge getroffen.

Dagegen erlebte Panther-Torwart Olivier Roy auf der anderen Seite einen weitgehend ruhigen Auftakt seines Arbeitstages. Und das, obwohl einer seiner liebsten Vordermänner nicht dabei war: Henry Haase fehlte krank und damit derjenige Verteidiger, der die meisten gegnerischen Schüsse blockt. Ebenfalls nicht dabei waren die verletzten Stürmer Daniel Schmölz und Mitch Callahan.

Augsburger Panther kassieren eine Niederlage, die schmerzt

Augsburger Panther müssen dem hohen Tempo Tribut zollen

Der zweite Abschnitt begann, wie der erste geendet hatte: Augsburg dominierte nach Belieben und nur Brückmann stemmte sich dem Ansturm entgegen. Marco Sternheimer vergab die beste Chance der Gäste, nachdem er von Christoph Ullmann perfekt bedient worden war.

Erst gegen Ende des Drittels mussten die Panther dem hohen Tempo Tribut zollen und einen Gang zurückschalten. Unwillkürlich drängte sich nun erstmals der Verdacht auf, dass sich in diesem Spiel eine uralte Sportlerweisheit bewahrheiten könnte. Sie besagt, dass diejenige Mannschaft bestraft wird, die zu viele Chancen vergibt. Wolfsburg aber blieb zunächst viel zu harmlos, um auch nur in die Nähe eines Treffers zu gelangen.

AEV-Torwart Olivier Roy wird an Schulter getroffen

Schreckmoment kurz vor der Pause: Roy bekam einen Schuss an die Schulter und musste auf dem Eis behandelt werden, konnte aber weiter machen. Die wenigen Schüsse auf sein Tor parierte er auch danach sicher und so blieb es bei einem im Eishockey eher seltenen und für Wolfsburg schmeichelhaften 0:0.

Das letzte Drittel sah zunächst eine einigermaßen ausgeglichene Partie. Bald aber dominierte Augsburg wieder, hatte jedoch nicht mehr die ganz klaren Möglichkeiten. Es stand auch nach 60 Minuten torlos. Verlängerung. Und die dauerte nicht lange. Wolfsburgs Chris Casto traf schon nach 38 Sekunden in Überzahl.

Kleiner Trost für Augsburg: Da Nürnberg zeitgleich Bremerhaven unterlag, tauschten die Schwaben mit den Franken wieder den Platz, was in diesem Fall über die Teilnahme an den Play-offs entscheiden könnte. (ako)

Augsburger Panther Roy – McNeill, Rogl; Lamb, Tölzer; Sezemsky, Valentine – Hafenrichter, LeBlanc, Kosmachuk; Payerl, Gill, Mayenschein; Fraser, Stieler, Trevelyan; Sternheimer, Ullmann, Holzmann

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