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Der Auftritt des FC Augsburg ist alarmierend

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Kommentar Von Johannes Graf
07.10.2019

Plus Beim Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach präsentiert sich der FC Augsburg einmal mehr chancenlos. Was sich jetzt ändern muss, um wieder Erfolg zu haben.

Nach der Niederlage gegen Leverkusen analysierte Trainer Martin Schmidt nüchtern. Trotz der drei Gegentreffer sprach der Schweizer von Fortschritten. Seine Botschaft: Das wird schon - solange wir konzentriert arbeiten.

Nach der deutlichen Pleite gegen Mönchengladbach jedoch kommen Zweifel auf, ob es allein mit intensiver Trainingsarbeit beim Fußball-Bundesligisten getan ist. Um den Plan, bestehend aus Räume verdichten, Ball erobern und schnell einen Gegenangriff starten, umzusetzen, bedarf es zwingend Ordnung und Kompaktheit. In Gladbach war davon wenig zu sehen.

Pleite gegen Gladbach: FC Augsburg ist in dieser Form nicht konkurrenzfähig

Die Gegenspieler hatten im Ballbesitz viel Raum und viel Zeit - die FCA-Spieler schauten dem Treiben mit reichlich Abstand zu. Auch früher unterlag der FCA in der Bundesliga – dennoch trat er kämpferisch und leidenschaftlich auf. Das 1:5 in Gladbach wirkt diesbezüglich alarmierend. Nach dem blutleeren Auftritt gegen Leverkusen zeigte die Mannschaft keinerlei Reaktion. Wie gegen Leverkusen waren die Augsburger vom Anpfiff weg chancenlos, vor allem in der ersten Hälfte präsentierten sie sich nicht konkurrenzfähig.

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Sich weiterhin auf den gewaltigen personellen Umbruch innerhalb des Kaders zu berufen, dieses Argument zählt inzwischen nicht mehr. Die Sommervorbereitung liegt weit zurück, fünf Spieltage und eine Länderspielpause sind seit dem Ende der Transferfrist verstrichen. In dieser Zeit hätte Schmidt seiner Mannschaft defensive Stabilität und Kampfbereitschaft vermitteln können.

Neben Paderborn hat der FCA die meisten Gegentore kassiert

Neben dem Tabellenletzten Paderborn hat der FCA die meisten Gegentreffer in der Liga kassiert: im Schnitt 2,7 Tore pro Spiel. Vor den Begegnungen mit dem FC Bayern, dem VfL Wolfsburg und Schalke 04 verheißt dies nichts Gutes. Solange der FCA die Gegentorflut nicht eindämmen kann, solange wird er in der Bundesliga keinen Erfolg haben. Und ohne Erfolg wird zwangsläufig die Kritik an Trainer Schmidt zunehmen.

Lesen Sie auch: FCA-Klatsche gegen Gladbach: Note 6 für die komplette Startelf (Plus+)

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07.10.2019

" Die Zweifel an Trainer Schmidt wachsen " titelt der Kicker, ich frage mich, wieviel Kredit hat der Trainer noch in der Chefetage, nach dem neuerlichen Desaster im Fohlenstall.
Was immer noch nicht funktioniert, sofort voll da zu sein und die aggressive Spielweise gegen den Ball, wo ist die, die Raumaufteilung und ganz einfach, wo steht/läuft mein Gegenspieler, von Antizipation keine Spur. Die Verantwortung trägt nun Mal der Trainer, hinzu kommen Fehler bei der Besetzung der Startelf, es wird eng. Als Rohrkrepierer erwiesen sich Sprüche wie " wenn wir den Ball haben dann knallt's ",Weniger Theater-Donner tut's auch.

so schaut's aus: Ich nenne sie die Statistik des Grauens: Intensive Läufe: 11.  Platz. Sprints: 15. Platz. Laufleistung: 16. Platz. Schüsse aufs Tor: Letzter. Passquote: Letzter. Gewonnene Zweikämpfe Letzter !!
Ich gehe davon aus dass die Vereinsspitze heute tagen wird, ob der berühmten Daumenstellung, wir sind gespannt ob die Schweizer Uhr weiter tickt.

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