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FC Augsburg

10.11.2019

Der FCA in der Einzelkritik: Note 1 für Torhüter Koubek

FCA-Keeper Tomas Koubek hatte mit seinem gehaltenen Elfmeter großen Anteil am Augsburger Sieg in Paderborn.
Bild: David Inderlied, dpa

Plus Ein überragender Torhüter Tomas Koubek und ein Meisterschütze Philipp Max sichern dem FC Augsburg den wichtigen 1:0-Auswärtserfolg gegen den SC Paderborn.

Gegen den SC Paderborn hat der FC Augsburg einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf errungen. Gegen den Tabellenletzten gewannen die Augsburger mit 1:0. Nachfolgend die Einzelkritik.

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Tomas Koubek Der Torhüter zeigte endlich einmal die Klasse, die man von einem Millionen-Einkauf erwarten kann, vielleicht muss. Erahnte die Ecke beim schlecht geschossenen Elfmeter von Gjasula. Mehr hatte er in der ersten Hälfte nicht zu halten. Nach dem Wechsel mit einigen Paraden, die manchmal vom Bewegungsablauf etwas unorthodox aussahen. In der 74. Minute stockte den FCA-Fans bei seinem Dribbling im Fünfmeter-Raum nach dem risikoreichen Anspiel von Finnbogason der Atem. Es ging aber gut. Note 1,0

Raphael Framberger Das FCA-Eigengewächs erhielt der Vorzug vor Routinier Stephan Lichsteiner und führte sich gleich mit einem Foul im eigenen Strafraum ein, doch Tomas Koubek hielt den Elfmeter. Framberger zeigte wie immer viel Einsatz und steigerte sich im Laufe des Spiels. Note 4,0

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Tin Jedvaj Der Kroate warf sich in der Schlussphase ohne Rücksicht in die wilden Angriffe der Paderborner. Hätte sich aber nicht beschweren dürfen, wenn er da schon nicht mehr auf dem Platz gestanden wäre. War mit der gelben Karte nach seinem rüden Einsteigen gegen Sabiri in der 67. Minute sehr gut bedient. War in der 12. Minute gegen den schnellen Mamba einfach zu langsam. Note 4,0

Felix Uduhokai Gerade in der ersten Hälfte eines der schlechteren Spiele des Innenverteidigers. Ihm unterliefen einige Aufbaufehler. Seine Passquote lag bei nur 69 Prozent. Steigerte sich nach dem Wechsel. Note 4,0

Philipp Max Was für ein Freistoßtor in der 41. Minute. Lieferte sich mit seinem Kontrahenten Kai Pröger ein intensives Duell. Die beiden versuchten sich gegenseitig zu neutralisieren. Dennoch setzte Max Impulse, auch wenn seine Flanken manchmal weit gestreut waren, dann wieder genau, wie in der 30. Minute auf Niederlechner. Hatte es sich verdient, am Samstagabend noch auf dem Augsburger Presseball zu feiern. Note 2,0

Überraschende und belebende Momente aus dem Mittelfeld

Daniel Baier So lange die Füße tragen ist der 35-Jährige der Chefstratege im defensiven Mittelfeld. Er sorgt für die überraschenden Momente im Mittelfeld, aber auch für eine Beruhigung des Spiels, was im hektischen Umschaltspiel auch mal gut tut. Musste aber nach 75 Minuten ausgepowert vom Platz. Note 3,0

Rani Khedira Seit Daniel Baier wieder neben ihm spielt, zeigt die Formkurve des defensiven Mittelfeldspielers wieder nach oben, auch wenn noch nicht alles klappt. Zweikampfstark (82 Prozent). Note 3,0

Marco Richter Er ist einfach das belebende Element im FCA-Offensivspiel. Er hat den Schuss Unberechenbarkeit, leider diesmal auch für seine Mitspieler. Kluge Pässe wechselten sich mit schlecht getimten Abspielen ab. Stark, wie er sich vor dem 0:1 den Freistoß gegen Gjasula erarbeitete. In Halbzeit zwei weitaus unspektakulärer. Note 3,0

Ruben Vargas Der Schweizer hätte das Spiel alleine entscheiden können, doch wirkte er im Abschluss viel zu überhastet und zu unkonzentriert. Hat derzeit einen Durchhänger, reibt sich in den direkten Zweikämpfen oft auf. Note 3,5

Florian Niederlechner Vergab in der ersten Hälfte zwei wirklich dicke Torchancen und versäumte es des Öfteren seine Mitspieler in der Offensive in Szene zu setzen. Was für ihn spricht: versuchte seine Mängel mit vermehrtem Einsatz wieder wettzumachen. War der laufstärkste FCA-Spieler, fast elf Kilometer, trotz seiner Auswechslung in der 85. Minute Note 4,0

Alfred Finnbogason Der Isländer stellte sich wieder einmal wieder voll in den Dienst der Mannschaft. Er zog die meisten Sprints und intensive Läufe aller FCA-Spieler an, versuchte seine Sturmkollegen immer wieder in Szene zu setzen. Vielleicht das eine oder andere Mal zu oft. Ein wenig mehr Egoismus würde gar nicht schaden. Note 3,0

FC Augsburg gegen SC Paderborn: Diese Spieler wurden eingewechselt

Jan Moravek Er kam in der 75. Minute für Daniel Baier und warf sich gleich in seine Defensivaufgaben. Sah dabei die Gelbe Karte.

Sergio Cordova Ersetzte in der 85. Minute Florian Niederlechner. Wenig Zeit, um sich in Szene setzen zu können.

Geffrey Gouweleeuw Wurde in der Nachspielzeit (90.+2) für Finnbogason eingewechselt, um die Uhr herunterlaufen zu lassen.

Es werden nur Spieler benotet, die länger als 30 Minuten eingesetzt waren.

Lesen Sie auch den Bericht über den 1:0-Sieg des FCA: Ein Sieg, der mehr wert ist als drei Punkte

Lesen Sie auch die Stimmen zum Spiel: Stimmen zum Sieg: "Gehaltener Elfmeter war "Hallo-wach"-Effekt"

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10.11.2019

Wie schon von MAJA S. richtig bemerkt, passen Kritik und daraus resultierende Note für Goalie Koubek vorne und hinten nicht zusammen.

Auch den anderen Kommentaren ist voll zuzustimmen, das Koubek wieder einmal von der AZ völlig überbewertet worden ist.

Noch übertriebener sind nur noch die Lobhudeleien für Koubek von FCA-Stadionsprecher Rolf Störmann und Fußballwirt Max Krapf im Radio RT1 FCA-Podcast "Feuer und Flamme".

Eines ist jedoch zum Glück unstrittig:
unser Torwart hat seine Leistungen stabilisiert. Aber da ist noch viel Luft nach oben, um das Prädikat Note 1 zu verdienen.

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10.11.2019

Die Eins für Koubek ist übertrieben! Von einem Torwart mit 1,9 Metern und 100kg erwarte ich eine bessere Strafraumbeherrschung. Vor einem Toni Schuhmacher hatten die Stürmer bei Ecken und Freistößen Angst! Und zwar berechtigt.........................

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10.11.2019

Koubek hat einen (schwach) geschossenen Elfmeter pariert aber die Bestnote 1 dafür vergeben ist fragwürdig. Das spielerische Niveau der Partie war- wie erwartet- überschaubar.

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10.11.2019

Die Eins für den Torhüter ist die Lachnummer schlechthin.
Er brachte endlich das, was man erwarten darf, eine für Bundesligaverhältnisse normale Leistung. Sicher gibt es für den Elfmeter einen Bonuspunkt. Nun brannte ja der Gegner nicht gerade ein Feuerwerk ab.
Die Berichterstattung ist so fragil wie das Spiel der Mannschaft selbst.

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10.11.2019

Wieder mal sonderbare Noten. Redaktionsliebling Max bekommt wie immer die zwei. Framberger die vier, obwohl der eine kaum besser war als der andere. Der beste Augsburger, Daniel Baier, bekommt nur ein durchschnittlich. Koubek war souverän, aber für eine eins braucht es eigentlich eine überragende Leistung. Dazu hatte er aber gar keine Gelegenheit.

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10.11.2019

Die Erläuterung passt bei Koubek auch gar nicht zur Note. Er hat auch einen Ball zur Mitte hin abprallen lassen, da hatte er Glück, dass da keiner stand. Aber die 1 soll halt Selbstvertrauen geben. Den Text kann er eh nicht lesen.

Richtig 'fies' finde ich die Bemerkung zu Framberger, er habe sich mit einem Foul das zum Elfmeter führte 'eingeführt'. Warum wird nicht mitbeurteilt, wieso Framberger überhaupt in die Situation kam? Ich weiß jetzt nicht ob es Khedira oder Udokhai war, der wesentlich besser zum Ball stand, aber mit Gesicht zum Tor und dann gestikulierte, dass einer der beiden anderen noch in der Nähe stehenden Kollegen klären sollte. Framberger reagierte dann - einen Tick zu spät, wobei im Fernsehen sogar gesagt wurde, er habe den Ball gespielt. Also jedenfalls trägt er an diesem Elfer nicht allein die Verantwortung.

Max spielt nach vorne schwach, seine Ecken und Freistöße bis auf das Tor sind fast eine Katastrophe. Gefeiert hätte er sicher auch, wenn man verloren hätte. Man hat ohnedies den Eindruck, er ist nicht mehr so auf seinen Beruf fokussiert, wie das notwendig wäre - also auf seine Karriere ist er sehr fokussiert und vergisst darüber, dass diese nur über knallharte Disziplin gepaart mit Leistung befördert werden kann.

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