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FC Augsburg

01.03.2020

Einzelkritik: Die FCA-Spieler stehen sich wieder selbst im Weg

Die Leistung von Eduard Löwen schwankte während des Spiels. In diesem Artikel lesen Sie unsere Einzelkritik zum FC Augsburg.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Der FC Augsburg kämpfte gegen Gladbach - verlor das Spiel aber auch durch eigene Fehler. In der Einzelkritik lesen Sie, wer überzeugt und wer enttäuscht hat.

Es war ein Auf und Ab bei fast allen Spielern des FC Augsburg : Beim 2:3 (0:0) gegen Borussia Gladbach bot der FCA dem Favorit Paroli , doch schwache Momente in der Defensive und mangelhafte Chancenauswertung machten alle Anstrengungen zunichte. Der FCA stand sich wieder einmal selbst im Weg. Hier lesen Sie unsere Einzelkritik.

Niederlage gegen Gladbach: Die Einzelkritik zum FC Augsburg

Tomas Koubek: In der ersten Hälfte parierte er die Bälle ziemlich unorthodox, aber er hielt sie. Irrte vor dem 0:1 zusammen mit seinen Kollegen am Fünfmeterraum umher, ehe er in der Schlussphase sein Team wieder im Spiel hielt. Es gelingt ihm aber einfach keine konstant gute Leistung über 90 Minuten und darum strahlt er auch keine Souveränität und Ruhe aus. Leider. Note 3,5

Stephan Lichtsteiner: Der Schweizer sah schon in der ersten Minute nach einem Foul an Ramy Bensebaini Gelb. Es war eine klare Ansage an den Gladbacher, mit dem sich Lichtsteiner auf der rechten Abwehrseite dann ein Privat-Duell lieferte. Auch Bensebaini sah später Gelb. Doch Lichtsteiner übertrieb es, als er nach einem weiteren Foul an dem Algerier knapp am Rande des Platzverweises stand. Da muss sich eine erfahrener Nationalspieler besser im Griff haben und cleverer agieren. Darum musste er in der Halbzeit auch in der Kabine bleiben. Note 4,5

Tin Jedvaj: Bei dem Kroaten wechselten sich Licht und Schatten ab. Auf der einen Seite zweikampfstark und passsicher, verhielt sich Jedvaj vor dem 1:3 wieder einmal, wie schon bei anderen Spielen taktisch undiszipliniert und tummelte sich in der Offensive. Das nutzten die Gladbacher aus. Note 4,5

Jeffrey Gouweleeuw: Der Niederländer trug diesmal die Kapitänsbinde und wurde dieser Aufgabe gerecht. Er war der Kopf der Viererkette, hatte die meisten Ballkontakte (91) der Augsburger, eröffnete des öfteren mit klugen Diagonalpässen das Spiel. Einziger Makel: Vor dem 0:1 durch Plea war er zu passiv. Note 2,5

Philipp Max: Engagiert, mit besten Laufwerten, aber nicht effizient. Gladbach versuchte, Angriffe hauptsächlich über die Lichtsteiner-Seite einzuleiten. Seine letzte Flanke war seine beste. Allerdings konnten Ruben Vargas und Alfred Finnbogason diese nicht nutzen. Note 3,5

Rani Khedira: Spielte eine solide Partie, blieb aber die gesamte Zeit über blass. Sah auch beim 0:1 der Gladbacher nicht gut aus. Als Führungsspieler muss da mehr kommen, auch wenn seine Statistikwerte stimmen. Note 4,0

Einzelkritik zum FCA: Eduard Löwen deutete sein Potenzial an

Carlos Gruezo: Feierte nach monatelanger Verletzungspause ein gelungenes Debüt. Zog im defensiven Mittelfeld immer wieder wie ein Staubsauger die Bälle an, verhielt sich in den Zweikämpfen oft geschickt und bot sich auch als Anspielstation immer wieder an. Ein guter Baier-Ersatz. Note 2,5

Marco Richter: Wenn es nach vorne geht, dann zeigt der junge FCA-Stürmer oft seine Klasse und Raffinesse. Sein Pass zum 2:3 auf Finnbogason war zum Zungeschnalzen. In der Rückwärtsbewegung war er diesmal aber nicht so eifrig. Note 3,5

Eduard Löwen: Sein Startelfdebüt war ein Auf und Ab. Gute Szenen wechselten sich mit weniger guten ab. Amateurhaft sein Ballverlust vor dem 0:2, artistisch sein Flugkopfball zum 1:2. Löwen deutete sein Potenzial an, braucht aber noch Spielpraxis. Note 3,0

Ruben Vargas: Der quirlige Schweizer musste viel einstecken, trotzdem einer der auffälligsten Augsburger. Ist mit seiner Geschwindigkeit immer gefährlich, aber er spielt nicht mehr mit der Leichtigkeit der Vorrunde. Schade, dass seine Kopfballverlängerung nicht genutzt wurde. Note 3,0

Florian Niederlechner: Ackerte und rackerte, blieb aber blass. Der Stürmer durchläuft derzeit ein kleines Tal. Note 4,0

Raphael Framberger: Kam in der 46. Minute für Lichtsteiner. Sehenswert seine Flanke zum 1:2 durch Löwen. In einigen Szenen sah man aber auch, was ihm noch fehlt. Vergab leichtfertig eine Riesenchance zum Ausgleich und agierte auch in der Defensive vor dem 0:1 und dem 1:3 wenig clever. Trotzdem war er mit seiner Explosivität ein belebendes Element. Note 3,5

Alfred Finnbogason: Er kam in der 73. Minute für Khedira , sah und traf. Hatte nur drei Ballkontakte, einen davon nutzte er eiskalt zum 2:3. Der Isländer wird auf Dauer aber mehr sein als ein Joker.

Sergio Cordova: Seine Einwechslung in der 87. Minute für Richter brachte nichts mehr.

Hinweis: Es werden nur Spieler benotet, die über 30 Minuten gespielt haben.

Lesen Sie auch die Stimmen zum Spiel: Eduard Löwen nach Niederlage: "Hätten einen Punkt verdient gehabt."

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Die Diskussion ist geschlossen.

01.03.2020

Das wird nix mehr mit diesem Torwart, er macht die ganze Abwehr und sogar die Zuschauer im Stadion kirre !!

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01.03.2020

Knapp unterlegen, ist auch verloren. Klar sehe ich auch eine Tendenz nach oben, aber es werden einfach zu viele Fehler gemacht, vor allem in der Defensive inklusive Torwart.
Wenn Max, Niederlechner und Richter mal wieder einen guten Tag hätten, dann bestünde ja die Chance, dass gegen schwächere Mannschaften die FCA-Offensive vorn ein Tor mehr schießt als Koubek hinten reinlässt.

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01.03.2020

@Koubek

Hätte er vor dem 0:1 nicht ohne Not seinen 5m-Raum verlassen und wäre mitten im Strafraum umhergeirrt, wäre das Tor möglicherweise zu verhindern gewesen. So behinderte er auch noch Framberger beim Klärungsversuch. Dass er sich dem Torschützen erst entgegen wirft, als der Ball schon längst in Richtung Tor unterwegs ist, passt zum unglücklichen Bild dass er in dieser Situation abgegeben hat

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01.03.2020

Aber auch in den meisten anderen spielentscheidenden Szenen konnte er letztlich wieder nicht überzeugen. Deshalb würde ich höchstens die Note 4 vergeben

https://m.augsburger-allgemeine.de/56929261?comment=44478196#id_comment_44478196

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