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FC Augsburg

06.10.2017

Erik Thommy wartet auf den großen Durchbruch

Erik Thommy konnte zuletzt enorm viel Selbstvertrauen tanken.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Der 22-jährige Stürmer hat schon zwei seiner gesetzten Ziele erreicht. Das nächste Ziel ist schwieriger zu erreichen - doch Erik Thommy ist auf einem guten Weg.

Erik Thommy ist einer, der nicht aufgibt und beharrlich an seine Ziele glaubt. Peu à peu kann er die auch abhaken. Spätestens als er im Jahr 2010 von der U17 der TSG Thannhausen in die Jugend des FC Augsburg wechselte, hatte er den Ehrgeiz, den Sprung ins Profigeschäft zu schaffen. Dieses Ziel wurde mit viel Talent und viel Fleiß früh erreicht. Im Alter von 19 Jahren unterschrieb der gebürtige Ulmer beim Fußball-Bundesligisten seinen ersten Profivertrag. Ziel Nummer zwei war dann, dort auch Einsatzzeiten zu bekommen.

Für Erik Thommy wurde die Konkurrenz zu groß

„Es gehört auch eine Portion Glück dazu und ein Trainer, der auf junge Spieler setzt“, sagte Thommy im Jahr 2014, als er noch unter Trainer Markus Weinzierl trainierte. Fünf Kurzeinsätze in seinem ersten Profijahr beim FCA mag zwar nach wenig klingen, für ein „Nachwuchs-Greenhorn“ ist das aber auch schon eine Menge Holz. Sein drittes Ziel, es beim FCA zum Stammspieler zu schaffen, wird wohl das Schwierigste seiner gesteckten Aufgaben. Wie schwer es ist, überhaupt in einen Bundesliga-Kader zu kommen, hat Thommy längst erfahren. Denn seine fünf Kurzeinsätze unter Weinzierl waren lange Zeit die letzten für den FCA.

Für den damals 20-Jährigen wurde die Konkurrenz zu groß. Thommy musste den Weg gehen, den viele Profifußballer gehen müssen, wenn sie an ihrem Standort nicht gebraucht werden. Er ließ sich verleihen. Zuerst zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern und anschließend ging es in die 3. Liga zum SSV Jahn Regensburg.

Eine verlängerte „Lehrzeit“, die Thommy außerordentlich gutgetan hat. Vor allem in der vergangenen Saison hat der Stürmer enorm viel Selbstvertrauen tanken können. Thommy zählte beim Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg zu den absoluten Leistungsträgern. FCA-Manager Stefan Reuter und der technische Direktor Stephan Schwarz hatten Thommy immer auf dem Radar und nach den gezeigten Leistungen beim Jahn beorderten sie ihn vor der Saison zurück. Jetzt soll irgendwann der große Durchbruch kommen. Das Zeug hat Thommy dazu und die Voraussetzungen sind gegeben. Schließlich hat Thommy mit Manuel Baum einen Trainer, der immer wieder auch auf die Jugend setzt und der seinen Schützling noch aus Zeit kennt, als er als Leiter für das Nachwuchsleistungszentrum verantwortlich war.

Thommy: "Klar würde ich gerne mehr spielen"

Drei Kurzeinsätze hat Thommy in dieser Saison auf seinem Konto. Zuletzt war er die letzten zehn Minuten bei der 1:2-Niederlage gegen Dortmund auf dem Platz. Wenn man Thommy auf seine momentane Situation anspricht, zuckt er mit den Schultern: „Wichtig ist, dass die Mannschaft derzeit Superleistungen zeigt und wir zurecht da oben stehen. Klar würde ich gerne mehr spielen, aber das steht nicht im Vordergrund.“

Dennoch hat er sich mit seiner derzeitigen Rolle angefreundet: „Klar, es ist schon schwer, wenn man spät ins Spiel reinkommt, aber ich versuche, dann mein Bestes zu geben.“

Thommy glaubt nicht, dass die Heimniederlage gegen Dortmund den FCA aus der Bahn wirft, wenngleich im nächsten Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim (14. Oktober) erneut ein „dicker Brocken“ wartet: „Das ist schon eine brutal starke Mannschaft, aber wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

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