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FC Augsburg
15.03.2021

Der FCA-Talk: Mit Mut zum Gladbach-Big-Point - auch in Freiburg?

Der FCA kam gegen Mönchengladbach zu einem 3:1-Sieg - auch dank des Offensivpotentials von André Hahn und Marco Richter.
Foto: Ulrich Wagner

In der zweiten Halbzeit gegen Gladbach zeigte der FCA seine Qualität - bleibt dieser Spirit auch in Freiburg erhalten? Für Wirbel sorgt ein Bericht des WDR.

Die erste Halbzeit des FC Augsburg gegen Mönchengladbach war nichts für FCA-Fans: Die Gäste aus dem Rheinland vergaben beste Chancen, verschossen sogar einen Elfmeter. Im FCA-Talk sagt AZ-Reporter Robert Götz: "Die erste Halbzeit war eine desaströse Leistung des FCA, das muss man so sagen." Doch Gladbachs tölpelhafter Umgang mit den Großchancen und ein erneut bärenstarker Rafal Gikiewicz zwischen den Pfosten hielten den FCA im Spiel.

Nach ein paar "harten Worten" in der Halbzeit sowie einer taktischen und personellen Umstellung wendete sich das Blatt: Die Hereinnahme von Ruben Vargas fruchtete - nicht nur, weil der Schweizer das Tor machte. "Dann nimmt dieses Spiel eine ganz andere Form an", so Götz. Selbst nach dem Ausgleich fiel der FCA nicht auseinander. "Die Einstellung und die Moral haben gestimmt."

Der FCA sollte künftig mehr Mut zeigen

Einer der Lehren dieses Spiels könnte sein, dass der Mut, den Trainer und Spieler im zweiten Durchgang gezeigt haben, auch wertvoll für die weiteren Spiele sein könnten: "Auf einmal war mehr Zug drin", so Götz. "Wenn man die Spieler machen lässt, liefern sie auch. Heiko Herrlich hat solche Spieler, er muss sie auch einsetzen."

Vor dem nächsten Spiel des FC Augsburg beim SC Freiburg ist der FCA nicht gerade in der Favoritenrolle - findet auch Götz: "Freiburg spielt eine gute Saison - aber vielleicht spielt das dem FCA sogar in die Karten?" Die Chance auf eine Überraschung schätzt der Reporter auf 50:50 ein.

Ein Bericht des WDR sorgt in der Bundesliga für Wirbel - auch beim FCA

Für Aufsehen sorgte abseits des Rasens ein Bericht des Magazins WDR Sportinside: Demnach werden Jugendtrainer in vielen Bundesligaklubs mit Hungerlöhnen abgespeist, als Beispiel werden in dem Bericht der FC Bayern und der FC Augsburg genannt. Ein ehemaliger Jugendcoach des FCA berichtet davon, mit 250 Euro im Monat abgespeist worden zu sein. Etwas unverständlich angesichts der Millionensumme, die sonst im Spiel sind.

Unsere Redaktion hat sich der Sache in einem eigenen Artikel angenommen. Götz befindet im FCA-Talk aber: "Die Bundesliga ist ein Milliardengeschäft. Dementsprechend sollte man seine Angestellten dem Aufwand entsprechend bezahlen." Vor allem angesichts des Stolzes, mit dem die Bundesliga auf ihre Nachwuchsleistungszentren verweist, sei das eine beschämende Sache: "Das ist auch eine Frage der Wertschätzung", so Götz.

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