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FC Augsburg
08.09.2014

Stefan Reuter will am Sonntag eine andere Leistung sehen

Nach drei Pflichtspiel-Niederlagen des FC Augsburg sieht Manager Stefan Reuter viel Luft nach oben. Archivbild
Foto: Klaus Rainer Krieger

FCA-Manager Stefan Reuter sieht bei der Mannschaft noch viel Luft nach oben. Am Sonntag erwartet sich der 47-Jährige von dem Team eine andere Leistung.

Alexander Manninger redete Tacheles. „Mir kommt es vor, dass einige von uns nicht alles für den Verein tun“, sagte der Keeper des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg in unserer Montag-Ausgabe nach der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Die Unzufriedenheit wächst beim FCA. Irgendwie läuft der Mannschaft nach dem 0:2 in Hoffenheim und dem 2:3 zu Hause gegen Dortmund auch noch noch die Pokalpleite beim Viertligisten Magdeburg (0:1) hinterher. Und jetzt auch noch das Testspiel in Heidenheim. Da kann einem schon mal der Kragen platzen.

Für Reuter geht Manningers Kritik in Ordnung

 Von Vereinsseite gibt es keinen Einwand und für Manager Stefan Reuter geht die Kritik von Manninger auch in Ordnung: „Er ist wahnsinnig erfahren. Manninger will wach rütteln und das steht ihm auch zu. Bei uns muss jeder noch ein paar Prozent draufpacken.“ Reuter, der am vorigen Sonntag mit früheren Kollegen aus der Nationalmannschaft das Länderspiel in Dortmund besuchte, erklärt auch den Stellenwert von Manninger im Verein: „Er ist ein absolutes Vorbild, der eine wichtige Rolle bei uns hat. Er lebt vor, wie man sich als Profi verhält.“

Auch Reuter sieht derzeit nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge noch viel Luft nach oben. „Abgesehen von den letzten 20 Minuten gegen Borussia Dortmund hat mir die Art und Weise nicht gefallen, wie wir die Spiele verloren haben. In der Schlussphase gegen Dortmund hat man gesehen, wenn wir griffig sind, was wir dann imstande sind, zu leisten.“ Ansonsten sieht er beide Niederlagen realistisch: „Wir haben uns in Hoffenheim schon immer schwergetan und Dortmund ist nun mal zusammen mit dem FC Bayern die stärkste Mannschaft in Deutschland.“

„Wir wollen den Kasten sauber halten“

Am Sonntag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt will der 47-Jährige eine andere Leistung sehen: „Wir wollen den Kasten sauber halten und unsere Fehler abstellen.“ Reuter weiß, dass dies bei den Hessen nicht ganz einfach wird: „Frankfurt ist mit vier Punkten recht gut in die Saison gestartet. Das ist ein unangenehmer Gegner und eine harte Nuss. Aber wir wollen punkten. Ich bin auch mit einem Unentschieden zufrieden.“ Reuter weist auch darauf hin, dass die Frankfurter kurz vor Transferschluss mit Slobodan Medojevic noch einen interessanten Spieler verpflichtet haben. Der gebürtige Serbe kam vom VfL Wolfsburg. Für die „Wölfe“ bestritt er bisher 28 Spiele.

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