1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Augsburg
  4. So startet der FC Augsburg ins neue Jahr

FCA

03.01.2017

So startet der FC Augsburg ins neue Jahr

Schlägt FCA-Manager Stefan Reuter nochmal auf dem Transfermarkt zu?
Bild: Ulrich Wagner

Ab heute bereitet sich der FCA auf die restliche Saison vor. Nach einem Ausdauertest fliegt die Mannschaft ins Trainingslager nach Spanien. Wichtig sind jetzt T-Themen.

Lange dauerte diese Winterpause nicht. Kurz vor Weihnachten wurde die Bundesliga-Saison unterbrochen, in knapp drei Wochen wird sie fortgesetzt. Noch kürzer wird die Pause im kommenden Jahr ausfallen, bereits am 12. Januar 2018 beginnt die Rückrunde. Die Familienurlaube der Spieler im Kreise ihrer Liebsten dürften dann äußerst kurz ausfallen. Gänzlich gestrichen werden könnten jene Trainingslager, die die Fußballbundesligisten in diesem Winter abhalten. Der FC Augsburg reist nach Marbella (Spanien), nachdem er im Sommer in Mals (Südtirol) verweilte.

Trainer

Die wichtigste Entscheidung hat der FC Augsburg kurz vor Ende des vergangenen Jahres getroffen. Er beförderte Manuel Baum zum Cheftrainer, ihm zur Seite steht Alexander Frankenberger als Co-Trainer. Die erfolgreiche Übergangslösung, die dem FCA vier Punkte beschert hat, soll dauerhaft weiterhelfen. Baum besitzt beim FCA einen langfristigen Vertrag. Vom Auftreten der Mannschaft und dem sportlichen Erfolg wird abhängen, ob der gebürtige Niederbayer diesen in der Funktion als Bundesligatrainer erfüllen darf.

Durch Baums und Frankenbergers Aufstieg sind im Nachwuchsleistungszentrum Posten frei geworden: der des Cheftrainers und der des A-Jugend-Coaches. Nachfolger Baums als sportlicher Leiter des NLZ könnte Christian Wörns werden. Der Ex-Nationalspieler trainiert derzeit die U23. Bei der U19 soll nach Informationen unserer Zeitung Andreas Haidl das Traineramt übernehmen, bisher betreute er die U15. Offiziell bestätigt ist dies nicht.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Trainingsort

So traurig es klingen mag, durch den jüngsten Anschlag in Istanbul dürften sich Fußball-Bundesligisten bestätigt fühlen. Immer seltener bereiten sie sich im Winter in der Türkei auf die restliche Spielrunde vor. Die Stadt Belek galt einmal als Hotspot, inzwischen herrscht dort gähnende Leere, Trainingsanlagen, die für teures Geld errichtet wurden, sind verwaist. Aus Sicherheitsgründen und wegen der politischen Lage bevorzugen deutsche Profiteams nun Gefilde in Südspanien oder Portugal. Verstärkt im Mittelpunkt: Marbella. Dort residieren neben dem FC Augsburg in den kommenden Tagen noch Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und der FSV Mainz.

Trainingszustand

Bevor sich der Augsburger Tross am Mittwoch Richtung Spanien aufmacht, überprüft das Trainerteam am heutigen Dienstag den Fitnesszustand seiner Profis. Im Rosenaustadion werden die Fußballer auf der Tartanbahn Runden drehen, anschließend wird das Lactat im Blut gemessen. Grob zusammengefasst: Je höher der Wert, desto schlechter ist der Fitnesszustand.

Teamgedanke

Manch einer wird sich fragen, warum durchtrainierte Fußballprofis nach einer 14-tägigen Pause ihre Körper in einem Trainingslager auf Vordermann bringen müssen. Haben eine Weihnachtsgans, Plätzchen und ein Gläschen Sekt zum Jahreswechsel derart zerstörerische Wirkung? Die intensiven Tage in Spanien erfüllen neben sportlicher Ertüchtigung andere Zwecke. Baum, 37, ist erst seit kurzem Cheftrainer, hat die Mannschaft kurzfristig übernommen. Der Neuling und seine Spieler werden die Reise nutzen, sich besser kennenzulernen. Nicht zu unterschätzen ist der Teamgedanke. Die Tage von Jugendherbergen und Bretterpritschen sind zwar gezählt, seit die Kicker in Nobelhotels nächtigen, allerdings werden die Spieler rund um die Uhr zusammen sein. Das stärkt das Bewusstsein für den anderen.

imago22996438h.jpg
25 Bilder
Zwischen Liverpool und Abstiegskampf: Das Jahr des FCA

Testspiele

Ehe die Bundesliga-Saison mit dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (21. Januar, 15.30 Uhr) fortgesetzt wird, probt der FCA zweimal den Ernstfall. Er trifft am kommenden Samstag auf den niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar und ein paar Tage später, am 12. Januar, auf den Zweitligisten Hannover 96.

Transfers

Die Vorbereitung auf einen Saisonabschnitt im Sommer und Winter kommt oft einem Neuanfang gleich. Verletzte Spieler kehren zurück, wollen beweisen, dass sie einen Platz im Kader verdient haben. Beim FCA ist dies nicht anders. Das Trainingslager dient als Indikator: Danach werden die Verantwortlichen des FCA einen Überblick haben, mit welchen Spielern sie in die Frühjahrsrunde gehen wollen – und mit welchen nicht. Bedeutend wird für Manager Stefan Reuter sein, ob er in der Offensive mit Raúl Bobadilla, Alfred Finnbogason und Caiuby planen kann. Dong-Won Ji hat seine Aufgabe als Aushilfsstürmer erfüllt, doch der FCA benötigt Alternativen im Angriffszentrum.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20DSC_8488.tif
Bildergalerie

Zittern, Feiern, Bezahlkarten: Das Jahr des FC Augsburg

ad__web+mobil@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Zugang zu allen Inhalten, mtl. kündbar, 4 Jahre Abopreis-Garantie.
So attraktiv waren Heimatnachrichten noch nie!

Zum Web & Mobil Starterpaket