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21.04.2014

Willkommen zurück: Köln macht Aufstieg in die Bundesliga perfekt

Der 1. FC Köln steht als erster Aufsteiger in Fußball-Bundesliga fest.
Bild: Marius Becker, dpa

Der 1. FC Köln ist nach zweijähriger Abstinenz zurück in der ersten Bundesliga: Mit einem 3:1-Sieg gegen Bochum machte der Traditionsclub am Montagabend den Aufstieg perfekt.

Der 1. FC Köln ist wieder erstklassig. Die Rheinländer haben am Montagabend den vorzeitigen Aufstieg in die Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Nach dem entscheidenden 3:1 (0:1) im Heimspiel gegen den VfL Bochum gab es kein Halten mehr, Trainer Peter Stöger bekam eine Bierdusche, die Fans stürmten auf den Rasen des Kölner Stadions. Drei Spieltage vor Saisonschluss sicherte sich der rheinische Traditionsclub auch die vorzeitige Zweitliga-Meisterschaft.

"Das ist natürlich ein Traum. Ganz Köln darf heute feiern", sagte Torschütze Marcel Risse. Nach seinem Ausgleich in der 50. Minute legten Patrick Helmes (64.) und Anthony Ujah (81.) für die Kölner zum fünften Bundesliga-Aufstieg nach. Für die Gäste hatte Danny Latza (42.) vor der Pause gegtroffen.

Die Kölner sind für die zweitplatzierte Greuther Fürth bei zehn Punkten Vorsprung und drei ausstehenden Partien nicht mehr einzuholen. Mit dem Aufstieg soll es dennoch klappen. Durch das 2:2 (1:0) am Ostersonntag beim SC Paderborn hatten die Franken den zweiten Tabellenrang vor den Ostwestfalen verteidigt. "Es war ein Schritt, jetzt haben wir die Nase vorn für den nächsten Spieltag", erklärte Trainer Frank Kramer nach einem "rassigen" Verfolgerduell. Ein Punkt Vorsprung bei drei ausstehenden Spielen - die Franken haben die Bundesliga-Rückkehr selbst in der Hand.

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Dagegen schimpften die Ostwestfalen über Schiedsrichter Manuel Gräfe, der unmittelbar vor dem 2:2-Ausgleichstreffer durch Ilir Azemi ein Foulspiel des Torschützen nicht geahndet hatte. "Es ist kein Freundschaftsspiel gewesen, und von so einem erfahrenen Schiedsrichter und seinen Assistenten muss ich erwarten, dass sie das Foul sehen", haderte Coach André Breitenreiter, der auch noch auf die Tribüne verwiesen wurde. "Leider werden wir in der letzten Sekunde um unseren Lohn gebracht." Dagegen hofft der 1. FC Kaiserslautern vier Tage nach dem 1:5 im DFB-Pokal beim FC Bayern durch ein 3:2 über den FSV Frankfurt noch auf die Bundesliga.

Im Top-Duell zwischen dem Tabellenzweiten Fürth beim drittplatzierten Team aus Paderborn gingen die Ostwestfalen durch Süleyman Koc (36.) in Führung. Azemi (59.) glich aus, aber Marc Vucinovic (75.) schoss die Paderborner in einer spannenden Partie wieder auf Aufstiegskurs. Als die Franken in der Schlussphase alles riskierten, schlug Azemi nach einem Schubser dann noch einmal zu.

"Beim zweiten Tor kann man pfeifen, muss man aber nicht. Und das gleicht sich im Spiel auch wieder aus, denn bei der Situation im Strafraum, als ich schießen wollte, hält der Paderborner Verteidiger seinen Fuß rein, so dass es Elfmeter hätte geben müssen", erklärte der Doppeltorschütze. Es "ist wichtig, dass wir es immer noch in der eigenen Hand haben, wir können weiter von Spiel zu Spiel schauen und wollen jetzt am Freitag wieder einen Dreier holen."

Ein "super Spiel" bescheinigte Fürths Torhüter Wolfgang Hesl seinem Team. "Das ist einem Spitzenspiel gerecht geworden. Für uns ist das 2:2 wie ein Sieg." Dagegen stellte sich Torschütze Koc mit trauriger Miene dem Sky-Interview. "Es war ein Foulspiel. Wie man unseren Gesichtern ansieht, ist die Enttäuschung ist groß."

Auf dem Betzenberg in Kaiserslautern ging es am Oster-Wochenende wieder einmal heiß her. Mathew Leckie (3.) und FCK-Leihgabe Andrew Wooten (38.) trafen für Frankfurt, Florian Dick (23.) Mohamadou Idrissou (37./Handelfmeter) und Markus Karl (45.) für die Gastgeber. "Wir haben gesagt, uns helfen nur Siege weiter", erklärte Dick und hofft auf die Bundesliga. "Wenn wir noch drei Siege einfahren, ist alles möglich." Für Frankfurt bleibt es eng im Abstiegskampf, auch weil FCK-Keeper Tobias Sippel einen blendenden Tag erwischte.

Keine Tore gab es im Spiel von Ralph Hasenhüttls Ingolstädtern beim ehemaligen Club Aalen. Aber dafür zwei Platzverweise: Der mit gelb vorbelastete Caiuby rutschte bei einem Zweikampf aus und traf dann noch Andrew Hainault. Für den Brasilianer war die Begegnung in der 73. Minute vorbei, FC-Mitspieler Danilo Soares sah in der Nachspielzeit nach einer Tätlichkeit vor 6029 Zuschauern die Rote Karte. Durch sind beide Teams noch nicht - aber auf dem besten Weg. dpa

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