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FC Ingolstadt

09.03.2020

FC Ingolstadt trennt sich von Trainer Jeff Saibene

Müssen gehen: Trainer Jeff Saibene (rechts) und Co-Trainer Carstan Rump.
Bild: Roland Geier

 Mit dem Trainer muss auch dessen Assistent Carsten Rump gehen. Nachfolgersuche bei den Schanzern läuft.

Der FC Ingolstadt hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Jeff Saibene und dessen Assistent Carsten Rump getrennt. Damit reagierte der Verein auf die sportliche Krise der vergangenen Wochen. Nach vier Niederlagen hintereinander glückte am Sonntag in Halle immerhin ein 1:1. Dabei musste der FCI in der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen. Somit rutschten die Schanzer auf den fünften Tabellenplatz ab.

Saibene hatte den FCI nach dem Abstieg aus der 2. Liga zu Saisonbeginn übernommen. Nach einer überzeugenden Hinrunde konnten die Schanzer zuletzt nicht mehr an die gezeigten Leistungen anknüpfen.

Die sportliche Entwicklung im bisherigen Kalenderjahr hätte die Verantwortlichen dazu bewogen, im Anschluss an das Spiel in Halle noch intensive Beratungsgespräche zu führen, teilte der Verein mit. Das Ergebnis dieses Austauschs zwischen sportlicher Leitung, Geschäftsführung und den Gremien: Man beendet die Zusammenarbeit mit den Trainern.

FC Ingolstadt trennt sich von Trainer Jeff Saibene

FC Ingolstadt: Michael Henke erklärt die Entlassung

Michael Henke, Direktor Sport, erklärt in einer Pressemitteilung des Vereins die Beweggründe: „Natürlich ist die Punktausbeute der letzten Spiele unbefriedigend, aber das allein ist nicht ausschlaggebend für diese Entscheidung gewesen, die uns wirklich nicht leichtfällt.“

Schließlich bewege man sich „nach wie vor in der oberen Tabellenregion“ und habe „Anschluss zu den vorderen Plätzen. Trotzdem müssen wir feststellen, dass die Mannschaft in den bisherigen Partien des Jahres nicht mehr, beziehungsweise nur noch vereinzelt, an ihre Leistungsgrenze kommt. Sich mit jeder Faser gegen alle Widerstände zu wehren, darum geht es. Entsprechend haben wir leider die Überzeugung gewonnen, dass wir eine Veränderung auf der wichtigen Position des Trainers herbeiführen müssen, um dieses maximale Feuer wieder ins Team zu bringen.“

Wie es bei den Schanzern weitergehen soll, werde im Laufe der nächsten beiden Tage intensiv beraten. Die nächste Liga-Begegnung steht am Samstag an. Dann empfangen die Donaustädter den FC Bayern München II. (sb)

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