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Bischofsweihe Augsburg

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Er sorgt für die Musik bei der Bischofsweihe

Domkapellmeister Stefan Steinemann legt bei der Auswahl der Musik für die Bischofsweihe großen Wert auf die große stilistische Vielfalt der Kirchenmusik.
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Domkapellmeister Stefan Steinemann legt bei der Auswahl der Musik für die Bischofsweihe großen Wert auf die große stilistische Vielfalt der Kirchenmusik.
Bild: Bernhard Gastager

Stefan Steinemann kümmert sich um das musikalische Programm zur Bischofsweihe. Doch die Corona-Pandemie macht es ihm nicht einfach.

Eigentlich wollte Stefan Steinemann, Domkapellmeister und Leiter der Domsingknaben, zur Bischofsweihe „alle musikalischen Geschütze auffahren“, wie er sagt. Seit 1. Januar ist der 28-Jährige im Amt. Seine musikalische Laufbahn hat er als Fünfjähriger selbst bei den Domsingknaben begonnen.

Doch die Corona-Pandemie hat auch das musikalische Programm beim Weihegottesdienst komplett über den Haufen geworfen. Die Domsingknaben dürfen schon seit Mitte März nicht mehr proben. Statt des Chores tritt nun das von Steinemann gegründete und geleitete Ensemble „AUXantiqua“ auf. „In wechselnder Besetzung besteht es aus professionellen Sängerkollegen, die ich im Laufe meiner Studienzeit in München und Basel sowie im Rahmen meiner Tätigkeit als Sänger und Dirigent kennengelernt habe“, so der Domkapellmeister.

Das Solisten-Ensemble „AUXantiqua“ unter der Leitung von Stefan Steinemann tritt beim Weihgottesdienst auf. Es besteht dann aus einem Oktett, vier Streichinstrumenten und einer Trompete. Außerdem werden die zwei Orgeln im Dom losbrausen.
Bild: Manfred Schalk

Vielfalt der Kirchenmusik bei der Bischofsweihe

Bei der Auswahl der Musik für das festliche Ereignis will Steinemann die große stilistische Vielfalt der Kirchenmusik von der Gregorianik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen zum Ausdruck zu bringen. Dabei bilden beispielsweise die Komponisten der Ordinariumsteile Gloria und Agnus Dei durch ihre Wirkungsorte eine Parallele zu wichtigen Stationen Bischof Bertrams ab: Rom (Gloria von Girolamo Frescobaldi) und Augsburg (Agnus Dei von Hans Leo Hassler).

Erfüllt werden auch zwei explizite Musikwünsche des Bischofs: Einerseits ist es die Motette „Wer bis an das Ende beharrt“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie eine Vertonung aus den sogenannten Gefängnisgedichten von Max Joseph Metzger, nämlich „Dir großer Gott sei Ruhm und Ehr“ komponiert vom Amerikaner Cormac O’Duffy.

Mehr über die Bischofsweihe und Bischof Bertram Meier erfahren Sie hier.

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