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Verhalten bei Gewitter

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Wenn man von Blitz und Donner überrascht wird

Blitze erhellen den Himmel über dem ostbrandenburgischen Petersdorf (Oder-Spree).
Bild: Patrick Pleul/Illustration, tmn

Sommerzeit ist auch Gewitterzeit. Oft wird man unterwegs in der Natur überrascht. Wie man sich am besten verhält, um das Gewitter unbeschadet zu überstehen.

Wer bei einer Fahrradtour oder einer Wanderung von einem Gewitter überrascht wird und keine Möglichkeit hat, sicher unterzuschlupfen, sollte eine Mulde oder Senke suchen.

"Denn der Blitz schlägt immer in das höchste Ziel einer Umgebung ein", erklärt Andreas Friedrich, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes.

Die Senke darf nicht feucht sein

"Wichtig ist auch, dass es in der Senke nicht feucht ist - steht hier Wasser oder der Boden ist sehr nass, kann sich Spannung im Boden sehr gut übertragen", erklärt Friedrich. "Und: Feuchtigkeit zieht den Blitz in gewisser Weise auch an."

In die Hocke gehen

In der Senke macht man sich dann ebenfalls so klein wie möglich. Man geht also in die Hocke, stellt die Füße eng zusammen und verschränkt die Hände um die Knie. "So bietet man dem Blitz nur eine geringe Angriffsfläche", erläutert Friedrich. "Wichtig ist hier, dass die Füße zusammen sind, damit man eine geringe Schrittspannung hat." Hat man die Füße weiter auseinander, könnten Gesundheitsprobleme auftreten - etwa Herzprobleme. (dpa)

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