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Bewerbungsgespräch: Einfach gut ankommen

Aufgeregt vor dem Bewerbungsgespräch? Das ist ganz normal.
Bild: jochenL.E. - stock.adobe.com
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Wie man beim Vorstellungsgespräch punktet und seine Aufregung in den Griff bekommt: Diese Tipps helfen Berufsanfängern bestimmt.

Vor dem Zubettgehen wird noch der E-Mail-Eingang gecheckt. Eine neue Nachricht ploppt auf: „Wir möchten Sie gerne zum Vorstellungsgespräch einladen“, steht darin. Das mühsame Bewerbungen schreiben hat sich also gelohnt!

Prompt schießen Glücksgefühle durch den Körper und ein zentnerschwerer Stein fällt von den Schultern. Doch schon im nächsten Moment wird einem Angst und Bange: Wie soll ich nur diesen Termin überstehen? Was im ersten Moment unmöglich scheint, ist gar nicht so schlimm. Wer ein paar Tipps beachtet und die Nervosität im Griff hat, kann die Vorstellung erfolgreich meistern.

Beim Bewerbungsgespräch ist gute Vorbereitung Gold wert. Sobald man den Termin erfahren hat, sollte man sich schon damit auseinandersetzen. Dazu gehört beispielsweise die umfangreiche Recherche zum Unternehmen. Die nötigen Informationen können meist leicht im Internet zusammengesucht werden.

Antworten zurecht legen

Als Nächstes gilt es, sich auf das Gespräch einzustellen: Was könnte man mich fragen? Sich bereits im Vorfeld Antworten zu überlegen, ist oft hilfreich. Häufig erkundigt sich der Personaler beispielsweise nach Stärken und Schwächen sowie der Motivation für den Beruf.

Als Einstieg soll sich der Bewerber meistens in ein paar Sätzen selbst vorstellen und beschreiben, was er zuletzt gemacht hat. Diese Präsentation sollte gut vorbereitet werden und man kann sie sich auch vorsprechen. Noch besser sind Rollenspiele mit einer vertrauten Person. So kann die Situation geübt werden – das stärkt das Selbstbewusstsein.

Gedeckte Farben wählen

Auch wichtig ist die Auswahl der Kleidung: Bitte nicht erst eine Stunde vor Termin im Schrank wühlen. Geeignet ist schicke Kleidung, die nicht übertrieben ist. Also am besten auf Jeans und bunte T-Shirts verzichten und zu Stoffhosen, Blusen und Hemden in gedeckten und dezenten Farben greifen. Hat man sich für ein Outfit entschieden, empfiehlt es sich, dieses vorher mit Schuhen und Tasche anzuprobieren. Manchmal fällt einem dann auf, dass etwas möglicherweise doch nicht so gut zueinander passt.

Neben den bereits genannten Vorbereitungen kann die Planung der Anreise die Aufregung mindern. Wer zu großer Anspannung neigt, sollte sich besser von einem Freund oder Familienmitglied zum Termin fahren lassen. Reist man selbst mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, kann es hilfreich sein, die Strecke im Vorfeld einmal zu fahren. So kann die Dauer besser eingeschätzt werden und man ist am Tag X weniger aufgeregt.

Was kann im schlimmsten Fall passieren?

Ein weiterer Tipp gegen die Nervosität ist die sogenannte Technik des Entkatastrophisierens. Dabei wird ganz realistisch und objektiv gefragt, was wirklich das Schlimmste wäre, das während des Gesprächs passieren könnte. Beim einen ist es ein Blackout, der andere fürchtet Fragen zu schlechten Zeugnisnoten, wiederum ein anderer hat große Angst vor einer Absage. In allen Fällen ist es ratsam, die Folgen zu betrachten und den Umgang mit der Situation vorzubereiten. Beim Blackout wäre das etwa, dem Gesprächspartner offen zu gestehen, dass man gerade den Faden verloren hat. Dieser gibt einem dann bestimmt etwas Zeit, um sich wieder zu sammeln. Bei Fragen zu unangenehmen Themen sollte man sich Antworten zurechtlegen. Im Falle einer Absage dagegen lohnt es sich, bereits im Vorfeld nach beruflichen Alternativen Ausschau zu halten.

Nun wird es ernst: Beim Termin selbst ist Pünktlichkeit essenziell. Außerdem sind Freundlichkeit und Höflichkeit angesagt, also lieber einmal zu viel Danke sagen als einmal zu wenig.

Nach der Begrüßung Platz genommen, sollte man auf eine aufrechte Sitzposition achten und Blickkontakt mit dem oder einem der Gegenüber halten. Wer lächelt, hat nicht nur eine angenehme Wirkung auf andere, sondern wird automatisch selbst entspannter.

Authentisch ist professionell

Dabeihaben sollte der Bewerber seine Mappe, da er nicht davon ausgehen kann, dass der Personaler sie beim Gespräch zur Hand hat. Möglicherweise wird dieser auf einige Punkte der Bewerbung eingehen. Gern gesehen sind auch Arbeitsproben, sofern vorhanden. Und generell gilt: Authentisch sein und sich bitte nicht verstellen. Wer krampfhaft versucht, seine Anspannung zu verstecken, tut sich damit nichts Gutes. Ein bisschen Aufregung ist normal und wird bestimmt nicht zum Verhängnis. Der Personaler ist schließlich auch nur ein Mensch.

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